Puma Top, Gucci Flop

Puma Top, Gucci Flop

Der Umsatz von Puma stieg in den Sommermonaten um 6,2 Prozent - der Fußball-WM in Brasilien sei Dank.

Die Raubkatze von Puma hat wieder allen Grund zum Brüllen: Der Umsatz des drittgrößten Sportartikelherstellers nach Nike und Adidas stieg im vergangenen Quartal um 6,2 Prozent. Die Edelmarke Gucci, die ebenfalls zum Mutterkonzern Kering gehört, schnitt dagegen weniger gut ab, der Umsatz ging um knapp zwei Prozent zurück.

Beim Sportartikelhersteller Puma laufen die Geschäfte wieder rund. In den drei Sommermonaten bis Ende September, in die auch die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien teilweise fiel, stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 6,2 Prozent, wie der französische Mutterkonzern Kering mitteilte. Für Puma sei es damit eines der besten Geschäftquartale seit mehreren Jahren gewesen, sagte Kering-Finanzchef Jean-Marc Duplaix. Der Umstrukturierungsplan bei Puma trage nun Früchte, die harte Arbeit des neuen Managements und der Kreativabteilung zahle sich aus.

Die Edelmarke Gucci, die einen Großteil des Betriebsgewinns von Kering beisteuert, schnitt dagegen weniger glänzend ab. Der Umsatz ging hier im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis überraschend deutlich um knapp zwei Prozent zurück. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang von höchstens einem Prozent gerechnet. Duplaix erklärte, die Nachfrage in China und Westeuropa nach Gucci-Produkten sei zwar immer noch rückläufig. Es sei aber eine langsame Besserung in Sicht.

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