Prognose: Keine deutliche Steigerung beim Ölpreis

Prognose: Keine deutliche Steigerung beim Ölpreis

Öl wird nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur in naher Zukunft wohl nicht deutlich teurer werden. Zwar steige die Nachfrage aus China, Indien und überraschend auch Europa, teilte die Agentur am Mittwoch mit. Das weiter bestehende Überangebot und hohe Lagerbestände würden aber kräftig steigende Preise verhindern.

Nachdem 2014 noch 115 Dollar pro Fass (159 Liter) Öl bezahlt werden mussten, war der Preis Anfang 2016 bis auf 27 Dollar abgesackt - den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Bis Anfang Juni hatte sich der Rohstoff dann wieder auf rund 52 Dollar verteuert, bevor es in den vergangenen Wochen mit dem Preis wieder bergab ging. Am Mittwoch kostete Öl der Sorte Brent 47,68 Dollar, 65 Cent weniger als am Dienstag.

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden der IEA zufolge auf den Weltmärkten im Schnitt 96,5 Millionen Fass Öl pro Tag (bpd) angeboten, die Nachfrage lag aber rund 1,3 Millionen Barrel darunter. Die in der Opec vereinten Förderländer produzierten der IEA zufolge im Juni mit 33,21 bdp so viel Öl wie seit acht Jahren nicht mehr, davon entfielen allein 10,45 Millionen auf Saudi-Arabien.

Die Opec selbst hatte am Dienstag mitgeteilt, 2017 mit einer Reduzierung des Überangebots an Rohöl auf dem Weltmarkt wegen steigender Nachfrage und sinkender Förderung zu rechnen.

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