Preise in EU und Eurozone ziehen wieder an

Preise in EU und Eurozone ziehen wieder an

Die Teuerungsrate lag Ende Mai bei 0,3 Prozent. Österreich verzeichnete mit 1,0 Prozent die vierthöchste Inflationsrate in der EU. Spitzenreiter sind Malta und Rumänien mit je 1,3 Prozent. Zypern verzeichnet einen Preissturz von 1,7 Prozent.

Brüssel/Wien. In EU und Eurozone ziehen die Preise wieder an. Nach Monaten der Deflation gab es im Mai laut Eurostat-Daten sowohl in der gesamten Union als auch im Währungsgebiet einen Anstieg der Inflation von je 0,3 Prozent. Österreich verzeichnete mit 1,0 Prozent demnach die vierthöchste Teuerung. Spitzenreiter sind Malta und Rumänien (je 1,3 Prozent), am anderen Ende liegt Zypern mit minus 1,7 Prozent.

Hinter Malta und Rumänien rangieren Lettland (1,2 Prozent), Österreich und Portugal (je 1,0 Prozent), Schweden (0,9 Prozent), Belgien (0,8 Prozent), Deutschland, Niederlande und Tschechien (je 0,7 Prozent), Ungarn (0,6 Prozent), Estland (0,5 Prozent), Dänemark und Luxemburg (je 0,4 Prozent), Frankreich (0,3 Prozent), Italien und Irland (je 0,2 Prozent), Großbritannien und Finnland (je 0,1 Prozent).

Sieben EU-Staaten verzeichneten einen Preisverfall, also eine Deflation. Hinter Zypern liegen Griechenland (-1,4 Prozent), Slowenien (-0,8 Prozent), Polen (-0,6 Prozent), Spanien und Bulgarien (je -0,3 Prozent) sowie Slowenien und Litauen (je -0,1 Prozent). Unverändert blieben die Preise in Kroatien.

Die Deflation in der Eurozone hatte im Dezember 2014 mit -0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat begonnen. Im Jänner folgte mit -0,6 Prozent ein deutlicher Preisverfall, im Februar schwächte sich das Minus ab (-0,3 Prozent) und im März ging es weiter auf -0,1 Prozent zurück. Im April blieben die Preise unverändert, ehe sie nun im Mai erstmals wieder anstiegen.

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