Post geht mit E-Commerce-Plattform shöpping.at ins Rennen

Die österreichische Post steigt in den Online-Handel ein. Gemeinsam mit österreichischen Händlern wird das Internetportal www.shöpping.at aufgebaut. Der offizielle Start ist für April geplant.

shöpping.at, die neue E-Commerce-Plattform der Post.

shöpping.at, die neue E-Commerce-Plattform der Post.

Die österreichische Post baut unter shöpping.at gemeinsam mit Partnern aus dem heimischen Handel einen neuen Online-Marktpatz für Österreich auf. Auf shöpping.at soll es künftig alles online geben, was das Herz begehrt. Die Post agiert dabei als Logistikpartner für den Handel. Bislang hat die Post 65 Partnerunternehmen gefunden, die ihre Produkte über das Portal zum Verkauf anbieten.

Die Post hat für das Projekt rund 30 Millionen Euro budgetiert. Zum Start der Beta-Phase sind auf shöpping.at rund 200.000 Artikel von 30 gelistet. Bis zum offiziellen, für April geplanten Launch, sollen es noch etliche mehr werden. Bis zu einem Bestellwert von 33 Euro soll der Versand 3,30 Euro Kosten, darüber gratis sein. Auch Retoursendungen sollen kostenlos sein.

65 Partnerunternehmen

Zu den vorerst 65 Partnern gehören unter anderem der Schuhhändler Salamander, die Kaufhauskette Kastner & Öhler, der Bürobedarfshändler Schäfer, der Elektronik-Händler e-tec, der Sporthändler Gigasport und der Weinhändler Wein & CO. Auch zahlreiche kleine Fachhändler sind bereits an Bord. Der Marktplatz sei sowohl für kleine als auch für große Händler gedacht, erklärt Gerald Gregori, Geschäftsführer der Post E-Commerce GmbH.

Die Post will mit "shöpping.at" österreichischen Händlern eine Alternative zu Amazon, Zalando und Ebay bieten. "Derzeit heißt Online-Shopping in Österreich mehrheitlich in Deutschland einkaufen", sagte der "shöpping.at"-Chef. Er appellierte an die heimischen Einzelhändler sich stärker mit dem Thema Online-Handel auseinanderzusetzen. "Dies ist eine Kompetenz für alle."

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