Polytec: Nach Umsatzeinbußen wieder auf Kurs

Polytec: Nach Umsatzeinbußen wieder auf Kurs

Polytec Group mit Hauptsitz in Hörsching, Oberösterreich, verzeichnet einen leichten Gewinnzuwachs.

Polytec hat im ersten Quartal noch in der Pkwsparte noch mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Jetzt sehen Analysten den Hörschinger Autozulieferer wieder auf Kurs, wenn VW als Partner das Wachstum auch etwas dämpft.

Positive Prognose für das erste Halbjahr

Der heimische Automobilzulieferer Polytec dürfte laut Analystenschätzungen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 etwas mehr Gewinn verbuchen. Die Analysten von der Erste Group, der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Baader Bank erwarten fürs erste Halbjahr im Konsensus einen kleinen Zuwachs von zwei Prozent beim Nettogewinn nach Steuern.


Demnach soll der Gewinn im Mittel 12,2 Mio. Euro betragen, nach 12,1 Mio. Euro im Jahr davor. Der Umsatz soll um drei Prozent von 311,3 Mio. Euro auf 320,2 Mio. Euro zulegen.

Erholung nach Umsatzeinbußen

Während im ersten Quartal das größte Marktsegment Personenkraftwagen des oberösterreichischen Konzerns noch Umsätze eingebüßt hatte, dürfte das zweite Quartal besser verlaufen sein. Die Baader-Spezialisten sehen in ihrer jüngsten Studie einen Umsatzzuwachs in allen Marktsegmenten: Der Sektor für Personenkraftwagen werde demnach in zweiten Quartal allein rund zwei Prozent gewinnen. Allerdings verweisen sie auf den hohen Umsatzanteil von 28 Prozent durch Zulieferungen an den vom Dieselskandal belasteten Volkswagenkonzern.

Auch die Erste Group begründet ihre positive Quartalsumsatzprognose mit einem starken Wachstum im Sektor für Personenkraftwagen wie auch für Nutzfahrzeuge. Dank des Anlaufen des IFCO-Vertrages dürfte der Non-Automotive-Bereich noch bessere Werte aufzeigen, hieß es weiter. Diese Effekte dürften sich auch positiv auf die Ergebniszahlen auswirken.

Erste Hochrechnungen

So wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das erste Halbjahr von Polytec durchschnittlich bei 19,5 Mio. Euro nach 18,2 Mio. Euro zuvor gesehen. Ein etwas kräftigerer Zuwachs wird für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) prognostiziert. Der Betrag wird durchschnittlich acht Prozent über der Vorjahresperiode auf 31,8 Mio. Euro geschätzt.

Außerdem rechnen die Baader-Experten für heuer mit einer Bestätigung des Gesamtjahresausblickes.

Polytec Group ist Entwickler und Hersteller von Kunststoffteilen mit 25 Standorten weltweit. Neben anderen Geschäftseinheiten zählt Polytec Plastics im Automotive-Bereich zu den führenden Herstellern von Spritzgusskomponenten u.a. für den Motorbereich.

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