Opel beendet Motorenproduktion in Wien - Getriebeproduktion bleibt

Opel beendet Motorenproduktion in Wien - Getriebeproduktion bleibt

Opel wird in Wien kräftig Personal abbauen. Bis zu 270 Mitarbeitern werden nach der Schließung der Motorenproduktion ihren Job verlieren. Opel-Eigentümer PSA will in Wien weiterhin Getriebe bauen.

Wien/Rüsselsheim. Opel beendet in seinem Werk in Wien-Aspern die Produktion von Motoren und führt nur die Getriebeproduktion fort, schreibt die "Presse" unter Berufung auf das Unternehmen. Dadurch werden 200 bis 270 Arbeitsplätze von derzeit rund 900 Jobs wegfallen. Grund für das Ende der Motorenfertigung sei das Auslaufen eines Auftrags von General Motors.

Die Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im Jahr 2017 von General Motors übernommen. Im zuge der Übernahme hat der französische Autokonzern angekündigt, rund 7000 Stellen zu streichen. Doch damit ist noch nicht genug: Nun sollen weitere 4100 Jobs gestrichen werden.

Das Werk in Wien-Aspern wird künftig weiterhin Sechsgang-Getriebe für die PSA-Group fertigen, schreibt die "Presse".

Das Opel-Werk wurde unter der Regierung von Bruno Kreisky nach Wien geholt. Die Verträge wurden 1979 unterzeichnet. Betriebsstart in der Wiener Fertigung war der 15. Oktober 1982. Beim Start wurden 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. 1995 war der Höhepunkt der Wiener Motoren- und Getriebefertigung. In den Fabrikshallen in Wien-Aspern im Osten der Stadt wurden 3.000 Menschen beschäftigt.

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