OMV hat viele Interessenten für türkische Tankstellentochter

Die OMV will weitere Assets zu Geld machen: Die türkische Tankstellentochter Petrol Ofisi soll einen Verkaufswert von 1,2 Milliarden Euro haben. Und zahlreiche Interessenten soll es für eine Übernahme geben. Der Aktienkurs zieht an.

OMV hat viele Interessenten für türkische Tankstellentochter

Der österreichische Erdölkonzern OMV hat seine türkische Tankstellentochter Petrol Ofisi zum Verkauf gestellt. Unter Berufung auf Insider schreibt die Agentur Bloomberg, es gebe zahlreiche Interessenten dafür. Vorläufige Angebote gemacht hätten Vitol SA und die Trafigura Group Pte sowie die türkische Opet Petrolculuk AS, die staatliche Ölgesellschaft des Aserbaidschan und Investitionsfonds.

Interesse hätten auch BP Plc and die Saudi Arabian Oil Co., (Aramco) gezeigt, so "Personen, die mit dem Deal vertraut sind" zu Bloomberg. Das Geschäft könnte einen Wert von 1,2 Mrd. Dollar (1,08 Mrd. Euro) haben, hätten zwei Personen geschätzt. OMV hatte für den schrittweisen Zukauf von Petrol Ofisi zwischen 2006 und 2010 über 2,5 Mrd. Dollar ausgegeben. Allerdings gebe es noch keine Entscheidungen. Von den genannten Firmen gab es gegenüber Bloomberg keine Angaben, die OMV teilte lediglich mit, der Verkaufsprozess laufe.

Opet Petrolculuk wird von der Koc Holding AS, der größten Firmengruppe der Türkei, und der Öztürk-Familie gehalten. Der Ölhändler Vitol ist das umsatzstärkste Unternehmen der Schweiz. Der Rohstoffhändler Trafigura sitzt zwar in der Schweiz, ist aber in den Niederlanden eingetragen.

Die OMV-Aktie hat heute mit 2,58 Prozent im Plus bei 26,58 Euro notiert.

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Zu den Personen:
Caroline Palfy (r.) ist neue Geschäftsführerin in der Handler Holding GmbH und verantwortet den Bereich Sustainable-Strategie. Das Familienunternehmen HANDLER ist Spezialist für hochwertige Bau- und Immobilienprojekte in Österreich.
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