Politstreit bei der OMV: Der Gasdruck steigt

Politstreit bei der OMV: Der Gasdruck steigt

Kritische Infrastruktur. SPÖ und Teile des OMV-Aufsichtsrates wollen das Gasnetz unbedingt in Österreich halten.

Im Politstreit um den Verkauf des OMV-Gasnetzes kommt auch eine Austro-Lösung mit den großen Versicherungen ins Spiel.

Der Verkauf von Gasleitungen ist auf den ersten Blick keine sonderlich heiße Sache. Im Fall der Gas Connect Austria aber doch. Erstens wirft das Vorhaben ein Licht auf die klamme Finanzsituation des 100-Prozent-Eigentümers OMV, der dringend Geld braucht.

Zweitens handelt es sich dabei um eine als sicherheitspolitisch kritisch eingestufte Infrastruktur, weswegen alleine schon die Spekulation, sie könnte der russischen Gazprom in die Hände fallen, zu hitzigen Debatten geführt hat. Drittens könnte die Transaktion noch zu einem Schlagabtausch zwischen den Koalitionsparteien in der Regierung führen.

OMV-Boss Rainer Seele hat im trend-Interview vor zwei Wochen zwar klargestellt, dass ein allfälliger Tausch von Assets mit der Gazprom für Anteile an einem sibirischen Ölfeld keinesfalls die Gas Connect Austria beinhalten würde. Dennoch gehen politisch die Wogen hoch.

Lesen Sie die ganze Geschichte in trend.at - Nr. 5/2016

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