Hypo: Die letzten Züge

Hypo: Die letzten Züge

Die Regierung wälzt im Geheimen Überlegungen, die Reste der Kärntner Hypo doch in Insolvenz zu schicken -um die Steuerreform nicht zu gefährden.

Der Lindwurm war ein gefräßiges Monster. Alles Lebendige verschlang er der Sage nach, niemand wagte sich in seine Nähe. Erst durch List wurde er unschädlich gemacht: Dem Ungeheuer wurde ein präparierter Ochse vorgesetzt, und es verendete an einem verstecken Widerhaken.

Das Denkmal in Klagenfurt erinnert noch heute an dieses Ungetüm. Gute drei Kilometer davon entfernt steht die Zentrale der nicht minder gefräßigen Hypo Alpe-Adria: Milliarden verschlang die Bank seit der Notverstaatlichung 2009, ein Ende des Schreckens ist nicht in Sicht. Niemand in der Regierung wollte in die Nähe der Bank gerückt werden.

Im Hypo-U-Ausschuss, der nun auf Schiene gebracht ist, wird viel von Pannen und Pech, Unfähigkeit und bürokratischen Behinderungen die Rede sein. Die Frage, wieso man das Institut nicht lieber pleitegehen ließ, anstatt nur die Steuerzahler zu belasten, wird eine tragende Rolle spielen.

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