Zahlreiche Filialen von Stiefelkönig vor Schließung

Stiefelkönig soll massiv zusammengestutzt werden, die Filialen von Yello sollen ganz verkauft werden.

Stiefelkönig soll massiv zusammengestutzt werden, die Filialen von Yello sollen ganz verkauft werden.

Die Grazer Handelskette Leder&Schuh stutzt nach einem Personalabbau nun seine Organisation zusammen. Von Stiefelkönig sollen von den 30 Filialen nur rund zehn übrig blieben, der Rest wird in Humanic-Standorte umgewandelt oder geschlossen, berichteten am Donnerstag mehrere Medien online. Jello und deren Vertriebslinie Corti sowie Shoe4You sollen in acht bis zwölf Monaten verkauft werden.

Im Februar hatte Leder&Schuh 65 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet, ein weiterer Jobabbau sei derzeit nicht geplant, so das Unternehmen. Im Lauf des seit 2012 andauernden Restrukturierungsprozesses wurden rund 260 Mitarbeiter abgebaut, 2014 wurden 19 Filialen geschlossen.

Konzentration auf Humanic

Kernmarke ist künftig Humanic mit seinen 150 Filialen. "Wir wollen uns auf das konzentrieren, was wir am besten können", so Leder&Schuh-Vorstand Werner Weber zu Journalisten. Die größte Humanic-Filiale in der Kölner Schildergasse soll allerdings geschlossen werden. Andere Standorte sollen nicht betroffen sein.

Hohe Restrukturierungskosten belasten

Leder&Schuh konnte im Geschäftsjahr 2014 mit seinen 3.600 Mitarbeitern laut eigenen Angaben wieder ein positives operatives Ergebnis (Ebit) einfahren. Nach drei tiefroten Jahren lag das Betriebsergebnis (Ebit) bei plus 2,4 Mio. Euro. Der Umsatz ging flächenbereinigt leicht um zwei Prozent auf 520 Mio. Euro zurück. Aufgrund der Finanzierungs- und Restrukturierungskosten blieb unterm Strich jedoch ein Jahresfehlbetrag von minus 11,3 Mio. Euro über.

Österreichs Lehrer verbringen nur wenig Zeit mit Unterrichten

Österreich

Österreichs Lehrer verbringen nur wenig Zeit mit Unterrichten

Wirtschaft

Rewe will 30 Zielpunkt-Filialen übernehmen

Wirtschaft

Mateschitz und Benko checken bei Checkrobin ein