Wunder Steuerreform? Nur jeder Dritte glaubt an Entlastung

Am 1. Jänner 2016 treten die im Zuge der Steuerreform beschlossenen neuen Regelungen in Kraft. Die Österreicher sind skeptisch. Zwei Drittel glauben nicht an den versprochenen Entlastungseffekt und nur 43 Prozent erwarten, dass die steigende Kaufkraft die Konjunktur ankurbeln wird.

Wunder Steuerreform? Nur jeder Dritte glaubt an Entlastung

Bleibt nach dem 1. Jänner mehr Geld in der Kasse? Die Österreicher sind skeptisch.

Zwischen 1.000 und 2.000 Euro Steuerentlastung pro Jahr bringt die mit Jahresbeginn in Kraft tretende Steuerreform den meisten Österreichern. So sehr sich die Politiker auch bemüht haben, das zu kommunizieren: Die Österreicher glauben nicht daran.

Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für die am Montag erscheinende Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „trend“ sind nur 20 Prozent überzeugt, dass der angekündigte Entlastungseffekt auch bei ihnen ankommen wird.

66 Prozent zweifeln demnach massiv an den Versprechen der Steuerreform – rechnet man die 14 Prozent der nicht im Arbeitsleben stehenden Befragten heraus, sind es sogar 77 Prozent.

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Bringt die Steuerreform eine echte Entlastung?

Verhalten sind auch die Einschätzungen über die gesamtwirtschaftlichen Effekte: Nur 43 Prozent erwarten sich von der Steuerreform eine Ankurbelung der Konjunktur durch die gestiegene Kaufkraft. Bliebe ihnen tatsächlich netto mehr als 1.000 Euro jährlich mehr, würden die meisten Befragten damit laufende Ausgaben finanzieren, sparen und Schulden zurück zahlen.

Ergebnisse der market-Umfrage für den trend