Wiener Mietpreise seit zwei Jahren stabil

Wiener Mietpreise seit zwei Jahren stabil
Wiener Mietpreise seit zwei Jahren stabil

Mietwohnungen in Wien: Im Bezirk Donaustadt geb es die größten Preissteigerungen.

Nach deutlichen Preissteigerungen in den Jahren 2012 und 2013 haben sich die Mietpreise in Wien bei durchschnittlich 14 Euro pro Quadratmeter eingependelt. Am teuersten sind Mietwohnungen in der Inneren Stadt und in Donaustadt, am günstigsten in den Bezirken Simmering und Rudolfsheim-Fünfhaus.

Wohnen in Wien ist teuer und Mieter klagen, dass es immer teurer wird. Das stimmt nicht ganz, wie der eben von der Immobilienplattform immowelt.at veröffentlichte 5-Jahres-Vergleich zur Entwicklung der Mietpreise in Wien zeigt. Demnach sind die Preise zwar in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 16 Prozent gestiegen.

Die letzte markante Preissteigerung liegt allerdings schon eine Weile zurück. Im Jahr 2012 sind die Mieten um 16 Prozent von einem Mittel von 12 Euro pro Quadratmeter auf ein Mittel von 14 Euro pro Quadratmeter gestiegen Seither gab es allerdings keine Preisänderungen mehr. Die Mieten in Österreichs größtem Wohnungsmarkt stagnieren nun bereits das zweite Jahr bei 14 Euro pro Quadratmeter.

Die Wiener Mietpreise stagnieren nun bereits seit zwei Jahren.

Am stärksten waren im 5-Jahres-Vergleich die Mietpreisanstiege in Donaustadt (+28 Prozent auf 15,20 Euro), Leopoldstadt (+25 Prozent auf 14,10 Euro), Meidling (+23 Prozent auf 13 Euro) und Ottakring (+23 Prozent auf 13,60 Euro). Die Steigerung in Donaustadt hat durch die zahlreichen Neubauentwicklungen dazu geführt, dass der Bezirk nach der Inneren Stadt (17,40 Euro pro Quadratmeter) der zweitteuerste in Wien geworden ist. Quadratmeterpreise von 15,20 Euro lassen sogar Neubau (14,50 Euro), Döbling (14,40 Euro) und Währing (14,40 Euro) hinter sich. Allerdings stagnieren die Mietpreise auch in der Donaustadt nun schon seit zwei Jahren.

Preissteigerungen bei Mietwohungen in Wien nach Bezirken im Zeitraum 2010 - 2015

Aufgewertete Viertel

Vielfach gegen die gestiegenen Mietpreise mit neuen Wohnbau- oder Infrastrukturprojekten einher, im Zuge derer etliche Stadtviertel aufgewertet und attraktiver für Mieter wurden. In der Donaustadt lassen sich die Preissteigerungen mit dem Ausbau der U-Bahn-Linie U2 in Verbindung bringen. In Liesing hatten etliche neue Wohnbauprojekte zwischenzeitlich sogar einen mittlerweile wieder rückläufigen Preissprung von 44 Prozent ausgelöst.

Beliebte und durch zahlreiche Sanierungen aufgewertete Viertel sind auch die zentrumsnahen Bereiche der Leopoldstadt. Der Bezirk Margareten hat vom neuen Wiener Hauptbahnhof profitiert.

Vergleichsweise am günstigsten sind die Mieten aktuell noch in Rudolfsheim-Fünfhaus und in Simmering. In beiden Bezierken kostet der gemietete Quadratmeter 12,40 Euro. Durch die Nähe zu den deutlich teureren benachbarten Bezirken Neubau und Mariahilf wird ist anzunehmen, dass die Mieten vor allem in in Rudolfsheim-Fünfhaus in den kommenden Jahren steigen werden, da er sich als leistbare Alternative anbietet.

Aktuelle Quadratmeter-Durchschnittspreise für Mietwohungen in Wien nach Bezirken

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in Wien sind 38.350 Immobilienangebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Halbjahr 2010 bis 2015 angebotenen Wohnungen wieder.

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