Hypo, Griechenland und ATX-Bilanzen - Die Themen der Wcche

Hypo, Griechenland und ATX-Bilanzen - Die Themen der Wcche

Im Nationalrat wird in dieser Woche weiter darüber verhandelt, wie der Hypo-U-Ausschuss gehandhabt werden soll. Außerdem legt die einstige Hypo-Mutter BayernLB ihre Zahlen auf den Tisch. Weitere Bilanzen gibt es von Lenzing und RBI; bei der OMV einigt man sich vielleicht auf einen neuen Chef.

Wieder einmal beschäftigt der Dauerbrenner Hypo die österreichische Wirtschaftswelt beschäftigen: Am Dienstag werden Fraktionsführer der im Nationalrat vertretenen Parteien wieder darüber verhandeln, wie der Hypo-U-Ausschuss gehandhabt werden soll. Am Mittwoch werden zudem in Deutschland klare Worte gesprochen – dann legt die BayernLB, bis zur Notverstaatlichung Mutter der Hypo Alpe Adria, ihre Bilanz auf den Tisch.

Bilanzen wird es indes auch in Österreich regnen. Am Dienstag gibt es etwa Jahreszahlen von Lenzing, Oberbank und und Mayr Melnhof; am Mittwoch legt die RBI Bilanz über das Jahr 2014. Am Donnerstag folgen noch Bilanzen von Semperit, Polytec und Frauenthal; am gleichen Tag möchte die AUA ihre neue Strategie, sowie neue Uniformen vorstellen. Mit großer Spannung wird auch beobachtet, ob am Freitag die OMV die Nachfolge des aktuellen Vorstandsvorsitzenden Roiss bekanntgibt – zuletzt war diese Entscheidung vertagt worden.

Dauerbrenner Griechenland

Auf EU-politischer Ebene ist ebenfalls klar, welches Thema kommende Woche die Schlagzeilen dominiert: Der Schuldenstreit zwischen der EU und Griechenland wird wohl weiter schwelen. Die politischen Implikationen treiben immer neue Blüten. Zuletzt wurde in Deutschland vor allem darüber diskutiert, ob Athens Finanzminister Yanis Varoufakis den Deutschen bei einer Rede im Jahr 2013 nun den "Stinkefinger" gezeigt habe oder nicht. Die griechische Regierung versteifte sich unterdessen auf Reparationsforderungen an Deutschland aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in der Sache aber hart bleiben. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte Griechenland auf, nicht mit Reparationsforderungen an Berlin von den eigenen Problemen abzulenken. "Griechenland muss seine Versprechen einhalten", sagte Juncker. Das Thema wird wohl auch am Montag bei einem Besuch von Premier Alexis Tsipras bei Merkel aufs Tapet kommen.

Ebenfalls am Montag weilt der kirgisische Präsident Almazbek Atambajew in Wien, wo er mit Bundespräsident Heinz Fischer konferieren wird. Am Freitag hat der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders in Wien einen Auftritt. Gemeinsam mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wird er in der Hofburg zum Thema "Europas Bedrohung durch die Islamisierung" sprechen. Die Grünen und die SPÖ zeigten sich darüber empört.

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