Österreich exportiert mehr, importiert weniger: Defizit in Handelsbilanz wird kleiner

Österreich exportiert mehr, importiert weniger: Defizit in Handelsbilanz wird kleiner

Österreich hat sein Defizit in der Handelsbilanz stark reduziert; die Exporte sind gestiegen, die Importe gesunken. Die wichtigsten Handelspartner finden sich nach wie vor in der Europäischen Union - vor allem Deutschland und Italien.

Das Volumen der österreichischen Exporte ist 2014 gegenüber dem Jahr davor um 1,7 Prozent auf 127,90 Mrd. Euro gewachsen. Parallel dazu sanken die Importe um 0,8 Prozent auf 129,72 Mrd. Euro, geht aus den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria hervor. Unter dem Strich bilanzierte Österreich mit einem deutlich verkleinerten Handelsbilanzdefizit von 1,83 Mrd. Euro (2013: 4,90 Mrd. Euro).

EU-Länder sind wichtigste Handelspartner

Die heimischen Exporte gehen zu 80 Prozent in europäische Länder und dabei fast zu 70 Prozent in die Europäische Union. Deutschland und Italien waren auch 2014 in beiden Verkehrsrichtungen Österreichs bedeutendste Handelspartner. Rund 40% aller nach Österreich eingeführten Waren kamen aus Deutschland; sie verzeichneten jedoch einen Rückgang um 1,0%, während die Ausfuhren mit +0,5% leicht anstiegen. Die Einfuhren aus Italien gingen um 0,3% auf 7,99 Mrd. Euro zurück – die Versendungen blieben nahezu unverändert (-0,05% auf 8,22 Mrd. Euro).

Unter den Top-10-Außenhandelspartnern Österreichs befanden sich in beiden Verkehrsrichtungen sieben EU-Mitgliedstaaten. Einfuhrseitig kam es unter den einzelnen Partnerländern zu kleineren Rangverschiebungen: Ungarn belegte 2013 den Rang 8 und tauschte mit Frankreich auf den Platz 7. 2013 noch auf Rang 11, schaffte die Slowakei 2014 den Sprung in die Liste der zehn bedeutendsten Partnerländer – gefolgt von Polen und dem Vereinigten Königreich. Ausfuhrseitig gab es bei den Mitgliedstaaten der Europäischen Union keine Änderungen innerhalb der Top 15.

Die höchsten Import- und Exportwerte waren im Oktober zu verzeichnen - mit 11,90 bzw. 11,82 Mrd. Euro. Die stärksten Zuwächse im Jahresabstand habe es einfuhrseitig im Februar (plus 8,2 Prozent) und ausfuhrseitig im November (plus 5,9 Prozent) gegeben, teilte die Statistik Austria heute, Mittwoch, mit.

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