Low-Budget-Hotels aus dem Waldviertel erobern den Markt

Low-Budget-Hotels aus dem Waldviertel erobern den Markt

Ein Fertighausbauer, ein Tischler und ein Tankstellenbetreiber erobern den Billighotelmarkt. "Fair Sleep", eine österreichische Kooperation von Industrie und mittelständischen Unternehmen, strebt für 2020 fünfzig Standorte in Deutschland und Österreich an.

Begonnen hat alles damit, dass der Unternehmer Andreas Weber aus Gmünd neben seine Tankstelle mit Waschcenter, Shop und Gastronomie mit dem Fertighausbauer ELK und Tischler Schrenk ein kostengünstiges Fertighaus-Motel setzte, um seinen Kunden eine Übernachtungsmöglichkeit anzubieten. Schnell war klar, dass die Geschäftsidee Erfolg verspricht. Das Motel-Konzept zum günstigen Fertighauspreis wird Schlüsselfertig aus einer Hand übergeben. Partner können über die Dachmarke "Fair Sleep" als Einkaufsgemeinschaft von günstigen Fixpreisen profitieren.

Am europäischen Markt gibt es einen stark wachsenden Bedarf für diese Art von Unterkünften. Die vor vier Jahren gegründete Hotel/Motel-Kooperation „Fair Sleep“ hat bereits 30 Häuser gebaut, 15 davon sind Mitgliedsbetriebe mit 330 Zimmern. Von der grünen Wiese bis zur fertigen Unterkunft braucht es nur 16 Wochen. Ein durchschnittliches Hotel/Motel hat 20 bis 30 Zimmer und kostet 800.000 bis 1.000 000 Euro. Die kleinsten Betriebe bewirtschaften Häuser mit zehn Zimmern, große Betriebe 50 Zimmer.

Sauberkeit ist den Gästen am wichtigsten

Die Räume sind 16 bis 19 m² groß. Ein Einzelzimmer im Low-Budget-Hotel kostet ab 34,- Euro mit Frühstück. Die Kunden buchen überwiegend online. "Die Gäste schauen mittlerweile mehr auf Hotelkritiken im Internet, als auf die Anzahl der Sterne eines Betriebes", meint Hotelunternehmer Andreas Weber. Am wichtigsten ist den Gästen, dass das Zimmer sauber ist.

Die Gäste der Billighotelkette sind eher jung, männlich und berufstätig. Aber auch bei Familien und Urlaubern kommt die günstige Alternative immer besser an. Geführt werden die Betriebe meist von Familien, zum Teil im Nebenerwerb. Im Gegenzug wird einmalig 2.000 Euro Lizenzgebühr bezahlt und in der Folge einen Euro pro Zimmer im Monat.

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