"Las Vegas am Schwarzen Meer": Casinos Austria spielen in Batumi mit

"Las Vegas am Schwarzen Meer": Casinos Austria spielen in Batumi mit

Mit den Casinos Austria kann ab sofort auch in Batumi am Schwarzen Meer gezockt werden. Vergangenes Wochenende eröffnete die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) eine Spielstätte im neuen Hilton Hotel Batumi. Die Provinzhauptstadt der autonomen georgischen Republik Adscharien soll zu einem kleinen Las Vegas werden.

Die vielen Casinos und Hotels in der 180.000-Einwohner-Stadt ziehen Touristen aus der benachbarten Türkei und aus arabischen Ländern an, wo Glücksspiel aufgrund der Lehren des Islam verboten ist. Auch Besucher aus der Ukraine, Polen, Israel und Russland kommen gerne nach Batumi. In Georgien ist es billiger als in der russischen Konkurrenzstadt Sotschi, das Klima ist außerdem das ganze Jahr über mild. Einzig an den Grenzübergängen von der Türkei nach Georgien kommt es vor allem zum Wochenende hin und vor den trükischen Feiertagen zu langen Staus und Wartezeiten an der Grenze.

Batumi bereitet sich bereits seit gut fünf Jahren auf den Toruristenansturm vor. In Batumi enstehen seither ein Hotelkomplex nach dem anderen. Und auch derzeit gibt es rege Bautätigkeit in der Stadt.

Glücksspieler kommen schon jetzt auf ihre Kosten. Mit dem CAI-Casino gibt es zwischenzeitlich neun Spielstätten, die Provinzregierung will fünf weitere Konzessionen vergeben.

Das neue Hilton-Casino ist ein 50/50-Joint-Venture der teilstaatlichen Casinos Austria mit einer weißrussischen Unternehmerfamilie, die auch den Bau des erst im Frühjahr fertiggestellten Hilton Hotel Batumi mit 60 Mio. Euro finanziert hat. Die Weißrussen nehmen weiteres Geld in Batumi in die Hand: Auf dem 252 Meter hohen Ausflugsberg Anuria am Stadtrand soll ein großer Vergnügungspark errichtet werden.

Die gemeinsamen Investitionskosten für das Hilton-Casino beliefen sich laut einer Casinos-Aussendung vom Dienstag auf 2,5 Mio. Euro. In der Spielstätte im zweiten Stock des Luxushotels gibt es 13 Spieltische und 105 Automaten. Die Investorengruppe ist vor drei Jahren an die Casinos Austria herangetreten, die das Batumi-Casino nun betreiben.

Die Casinos-Auslandstochter hat Jahre des Sparens und Schrumpfens hinter sich und betreibt aktuell 32 Casinos weltweit. 2014 kehrte die CAI operativ in die Gewinnzone zurück, unterm Strich blieb aber ein Verlust, der im ersten Halbjahr 2015 weiter auf 572.000 Euro reduziert wurde. Im ersten Halbjahr 2014 hatte sich der Abgang auf 2,43 Mio. Euro belaufen.

"Wir haben in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen zur Konsolidierung und zur Aufarbeitung von Altlasten unternehmen müssen. Es ist ein gutes Gefühl, jetzt wieder gestalten, etwas Neues starten zu können", so Casinos-General Karl Stoss.

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