Kaufkraft: Österreich im Europa-Vergleich auf Platz 6

Kaufkraft: Österreich im Europa-Vergleich auf Platz 6
Kaufkraft: Österreich im Europa-Vergleich auf Platz 6

Kaufkraft: Die UNterschiede

Der neuen Kaufkraft-Studie der RegioData Research zufolge liegt Österreich in Europa auf Platz sechs. Österreicher können sich demnach sogar mehr leisten als Dänen, Deutsche oder Franzosen. Die regionalen Unterschiede in Österreich sind allerdings groß. Unter den österreichischen Bundesländern liegt Niederösterreich an der Spitze, Kärnten ist das Schlusslicht.

Österreich schlägt Deutschland. Zwar nur knapp, aber doch. Das zeigt die neue Kaufkraft-Studie der RegioData Research. Demnach haben Österreicher durchschnittlich 20.369 Euro für Konsumausgaben zur Verfügung, die Deutschen 19.953 Euro. Österreich liegt damit im Europa-Vergleich auf Platz sechs, Deutschland nur auf Platz neun.

Österreich hat somit im europäischen Vergleich aufgeholt und den Status gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessert.. Somit befindet sich Österreich momentan auf dem sechsten Platz. Am meisten Geld zum Ausgeben haben die Bewohner Luxemburgs (32.953 Euro). Ihre Kaufkraft liegt somit um 62 Prozent über der der Österreicher. Auf den Plätzen folgen die Schweizern (31.480 Euro) und die Norwegern (28.581 Euro). Unter den zehn kaufkraftstärksten Ländern Europas liegt Frankreich mit einer absoluten Kaufkraft von 19.513 Euro pro Kopf im Jahr an letzter Stelle. Die Franzosen haben nach Abzug aller Steuern und Pflichtbeiträge zu Sozial-, Arbeitslosen- und Pensionsversicherungen um 4,4 Prozent weniger Geld in der Tasche als die Österreicher.

Niederösterreich top, Kärnten flop

Große Unterschiede zeigt der Vergleich der österreichischen Bundesländer. Zwischen den kaufkraftstärksten Ländern Niederösterreich und Salzburg und dem schwächsten Land, Kärnten, liegt ein Respektabstand von über 2.000 Euro. Die durchschnittliche nominelle Kaufkraft in Österreich ist seit dem letzten Jahr um rund zwei Prozent gestiegen, die Kaufkraft beträgt im Moment 20.369 Euro pro Kopf und Jahr, um fast 400 Euro mehr als bei der Erhebung des Jahres 2014.

Die Top-Position Niederösterreichs, dessen Kaufkraft seit 2009 um 14,4 gestiegen ist, erklärt RegioData mit Zuzügen gut verdienender Wiener in die Umlandgemeinden der Bundeshauptstadt. Wien selbst liegt nach dem Bundesland Salzburg an dritter Stelle mit einer absoluten Kaufkraft von 20.870 Euro je Einwohner - ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem letzten Jahr.

Das kaufkraftschwächste Bundesland Österreichs bleibt Kärnten mit einer absoluten Kaufkraft von 19.017 Euro pro Kopf im Jahr. Die Kärntner haben damit 6,6 Prozent weniger Geld zur Verfügung als der österreichische Durchschnitt. RegioData begründet das schlechte Abschneiden Kärntens damit, dass es in Kärnten einerseits keine Großstadt mit gut bezahlten Jobs gibt und andererseits auch der Tourismus nicht mehr in dem Maße früherer Jahre zum Wohlstand beitragen kann.

Top 3 Bezirke in Wien

Heruntergebrochen auf Bezirksebene ist Wiens Innere Stadt mit Abstand der kaufkräftigste Bezirk Österreichs. Die Bewohner des ersten Bezirks haben im Mittel 39.172 Euro pro Kopf und Jahr zum Ausgeben zur Verfügung und können damit sogar die Durchschnitts-Luxemburger deutlich übertrumpfen. Auch der Abstand zum zweitbesten Bezirk Österreichs (Wien Hietzing) ist beachtlich. In Hietzing bleiben den Bewohnern im Mittel 27.496 Euro zum Ausgeben. Auf Platz drei des Bezirks-Rankings folgt Wien-Döbling. Dort haben die Bewohner durchschnittlich 26.492 Euro zum Ausgeben.

Wie stark das Gefälle innerhalb der Bundeshauptstadt ist zeigt, dass auch der Bezirk mit der geringsten Kaufkraft Österreichs in Wien zu finden ist. Mit lediglich 16.272 Euro frei verfügbarem Einkommen haben die Bewohner von Rudolfsheim-Fünfhaus am wenigsten Geld in der Tasche - um über 58 Prozent weniger als die des ersten Bezirks.

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