Kassasturz: Alles zur Registrierkassenpflicht

Die Registrierkassenpflicht trifft fast alle. Vom Installateur bis zum Arzt. 300.000 Unternehmer müssen ihre Bareinnahmen manipulationssicher aufzeichnen. 25 Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Kalt lässt die Kasse keinen. Ältere Herrschaften verlassen schon einmal weinend den Saal, dafür hüpfen andere aus den Sesseln und fangen an zu brüllen. Zweiteres Phänomen ist häufiger zu beobachten, wenn es sich um eine Wirtsversammlung handelt.

Was die Experten seit Monaten auf den Informationsveranstaltungen landauf, landab erleben, ist großes Kino.

Dass die Kassenpflicht ab 1. Jänner 2016 gilt, hat sich herumgesprochen und Zehntausende Unternehmer -salopp gesagt -alarmiert. Je mehr die sich mit Details zu beschäftigen begannen, umso größer wurden die Fragezeichen: Bin ich wirklich betroffen? Kann ich es irgendwie vermeiden? Falle ich unter die Ausnahmeregelungen?

Gerade die FORMAT-Leser-Aktion in den letzten Wochen förderte eine Vielzahl höchst individueller Fragestellungen zutage, und leider meldeten sich auch etliche Unternehmer, die sich vorschnell für eine scheinbar günstige Kassenlösung entschieden hatten und draufgekommen sind, dass die vielleicht doch nicht alles kann, was der Fiskus gerne hätte.

Zu Redaktionsschluss am Mittwoch war der Erlass in trockenen Tüchern und soll laut Alfred Hacker vom Finanzministerium - und für die 300.000 betroffenen Unternehmer - doch "detailliert die letzten offenen organisatorischen Punkte klarstellen", sagt er.

Die Erleichterung, dass dieser Meilenstein geschafft ist, ist ihm anzumerken. Ein heftiges Tauziehen - vor allem zwischen Ministerium und Wirtschaftskammer - war das in den letzten Monaten, hinter den Kulissen und auf offener Bühne.

Die ganze Geschichte lesen Sie im FORMAT Ausgabe 46/2015.
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