Die Kärnten-Retter

Ein Grüppchen Wirtschaftsprominenter formiert sich, um das Bundesland vor dem Untergang zu bewahren.

Die Kärnten-Retter

Cattina Leitner, Wollfgang Wisek, Monika Kircher, Christoph Zernatto und Christoph Kulterer (v.li.)

Auch wenn noch so gespart wird, die Kärntner Landesregierung kommt auch 2016 nicht vom Schuldenmachen los: Kredite über weit mehr als hundert Millionen müssen Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Finanzlandesrätin Gabi Schauning, beide SPÖ, im nächsten Jahr neu aufnehmen. Die Kärntner Finanzlage ist dramatisch: Immer noch drücken milliardenschwere Haftungen aus dem Hypo-Skandal. Allein für Rechtskosten daraus sind 2016 Ausgaben von 20 Millionen reserviert. Kürzlich erst blitzte das Land mit einer Schadenersatzklage gegen die Haider-Erben in erster Instanz ab. 2,44 Milliarden gibt Kärnten 2016 aus.

Ein Grüppchen Wirtschaftsprominenter formiert sich, um das Bundesland vor dem Untergang zu bewahren. Christoph Zernatto ist mit von der Partie, auch die frühere Infineon-Chefin Monika Kircher, die aus der Kärntner Industriellenfamilie Soravia stammende Cattina Leitner, außerdem der Vizepräsident der lokalen Industriellenvereinigung, Christoph Kulterer. Dazu noch Wolfgang Wisek, Kommunikationschef von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter. Das bunt zusammengewürfelte Quintett eint ein hehres Anliegen: Kärnten wieder salonfähig machen. Und der gemeinsame Zweifel, dass die aktuelle Landesregierung das allein nicht schaffen könnte.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 48/2015
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