Immer wieder Oberösterreich

Das bessere Österreich. Mehr Wachstum, weniger Arbeitslose und ein neues Machtbewusstsein. Während österreichweit Stagnation und Frust regieren, marschiert Oberösterreich politisch und wirtschaftlich in die Spitzenpositionen. Wie das gelungen ist.

Immer wieder Oberösterreich

Planet Oberösterreich

Das bevölkerungsmäßig drittgrößte Bundesland hat, so scheint es, vieles richtig gemacht: Wichtige Verkehrsachsen wie die Pyhrnstrecke und die Welser Westspange wurden gebaut, mit der FH Hagenberg eine beliebte Bildungseinrichtung (siehe auch Interview) eröffnet und Investitionen in die "soften“ Standortfaktoren getätigt. Das Image der schmutzigen Industriestadt schüttelte Linz mit der Position "Kulturhauptstadt Europas 2009“, spätestens aber mit der Eröffnung des Musiktheaters im vergangenen Jahr ab. "Mehr internationale Schulen wären wichtig. Ansonsten ist Oberösterreich für internationale Spitzenkräfte sehr attraktiv“, so der Industrielle und IV-OÖ-Präsident Axel Greiner.

Landsleute selbst erklären die Unterschiede zu anderen Bundesländern so: Viele der Einwohner des Landstrichs seien beseelt davon, sich ein Eigenheim zu leisten und hätten einen hohen Arbeitsethos. Es wird vom Mühlviertel zur Schicht in die Voest nach Linz zu gependelt, in Wien würde man über solche Arbeitswege jammern. Die Kärntner, so sagt man sich, liegen am Nachmittag am Wörthersee, während in Oberösterreich noch geschuftet wird. "Die Wirtschaft genießt in der Bevölkerung viel Ansehen. Das hilft ungemein“, so Oberbank-Direktor Franz Gasselsberger.

Und auch andere Bosse schwärmen, dass man in Oberösterreich von Politikern aller Couleurs ein Bekenntnis zur Industrie bekäme.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 50/2014
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