Ikea Österreich: Mehr Umsatz, mehr Kunden, mehr Mitarbeiter

Ikea Österreich ist nicht zu bremsen: Der schwedische Möbelgigant steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2014 (per 31. August) um 2,3 Prozent auf 654,3 Millionen Euro. Auch die Zahl der Kunden in den sieben Einrichtungshäusern und online ist gewachsen. Rund 28 Millionen Euro wurden investiert, unter anderem in neue Küchenabteilungen. Neben Österreich florieren Ikeas Geschäfte auch in China und Südeuropa.

Ikea Österreich: Mehr Umsatz, mehr Kunden, mehr Mitarbeiter

Wien/Leiden/Stockholm. Ikea Österreich ist weiter auf Wachstumskurs. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Zuwächse bei Kunden und Umsatz verzeichnet. Geprägt war das Jahr laut Country Manager Johan Laurell von zwei riesigen Projekten: Dem Umbau des Einrichtungshauses Ikea Vösendorf und der Implementierung eines neuen Küchensystems.

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2014 (per 31. August) um 2,3 Prozent auf 654,3 Mio. Euro (inklusive Mehrwertsteuer), heißt es in einer Pressemitteilung von heute, Donnerstag. Die Zahl der Besucher in den Einrichtungshäusern sei auf rund 12,748 Millionen (12,425 Millionen im Jahr davor) gestiegen, jene der Kunden auf 6,522 (6,342) Millionen. Besonders erfreulich hätten sich die Zahl der Besucher auf der IKEA Website und jene der Stammkunden entwickelt: 22,1 (18,7) Millionen Interessierte seien auf Ikea.at gelandet. Die Zahl der Stammkunden (Ikea Family Mitglieder) betrage 1,3 Millionen, 2008 seien es nur halb so viele gewesen.

Investiert wurden in Österreich im abgelaufenen Geschäftsjahr 28,6 Mio. Euro. Im Februar und März seien in allen sieben Einrichtungshäusern zeitgleich die neuen Küchenabteilungen entstanden. Die Kosten für den Umbau des Einrichtungshauses in Vösendorf werden mit insgesamt 50 Mio. Euro beziffert. Die Umbauprojekte hätten auch für neue Jobs gesorgt, Ikea habe in diesem 200 neue Mitarbeiter dazubekommen. Beschäftigt waren insgesamt 2.700 Mitarbeiter, davon 2.500 in den Einrichtungshäusern.

Steigende Umsätze auch in China und Südeuropa

Auch abseits von Österreich florieren die Geschäfte des Möbelhauses. In fast allen Märkten sei Wachstum zu verzeichnen - insbesondere in den von einer Wirtschaftskrise gebeutelten Staaten in Südeuropa. China sei der Markt mit dem stärksten Wachstum gewesen, aber auch Nordamerika habe sich weiter gut entwickelt. Zudem wachse das Online-Geschäft kräftig. 1,5 Milliarden Besucher seien auf der Ikea-Internetseite registriert worden.

Insgesamt betreibt Ikea eigenen Angaben zufolge 315 Einrichtungshäuser in 27 Ländern. Zudem werden mehr als 40 Häuser von Franchisenehmern geführt.