Hypo-Banken verkaufen Lotto-Anteile an Novomatic

Hypo-Banken verkaufen Lotto-Anteile an Novomatic

Die Vorentscheidung für den Verkauf der Lotto-Anteile der Hypo-Banken ist gefallen. Am 18. September soll der Verkauf an die Novomatic AG besiegelt werden.

Der Glücksspielkonzern Novomatic baut seinen Einfluss in der Casinos-Gruppe schrittweise aus. Nachdem die der Bank Austria nahestehende B&C-Stiftung, die Bawag P.S.K., die Erste Bank und die Volksbanken AG (heute: Immigon) ihre Anteile an den Lotterien der Novomatic verkauft haben, ziehen nun auch die Landeshypos nach. Über die Hypo-Banken-Holding halten sie indirekt rund zwei Prozent an den Lotterien. "Die Vorentscheidung für die Novomatic AG ist gefallen“, sagt Hypo-Verbandssprecher Claus Fischer-See gegenüber FORMAT: "Der Aufsichtsrat der Hypo-Banken-Holding muss das noch beschließen.“ Die nächste ordentliche Aufsichtsratssitzung findet am 18. September statt. Ausgehend von einer Lotterien-Bewertung von 800 Millionen Euro winken den Hypos rund 16 Millionen Euro.

Parallel zum Lotto-Deal arbeiten die Novomatic-Strategen rund um Konzernchef Harald Neumann an der Übernahme der Casinos Austria, die rund 68 Prozent an der Lotterien-Gesellschaft hält. Den Zugriff auf die Anteile der MTB-Stiftung (16,8 Prozent) und der Medial Beteiligungs GmbH (38,3 Prozent) hat sich Novomatic bereits gesichert. Hier existieren noch Vorkaufsrechte, die aber bis Ende September ausgeübt werden müssten.

Dem Investor Peter Goldscheider, der gemeinsam mit zwei tschechischen Milliardären ebenfalls um die Casag-Mehrheit rittert, werden nur noch Außenseiterchancen eingeräumt. Er hat der LFW-Stiftung des verstorbenen Ex-Casag-Chefs Leo Wallner ein Angebot für dessen Casinos-Aktienpaket gemacht. Bis zum 20. September haben alle anderen Casag-Altaktionäre das Recht, die Aktien der Wallner-Stiftung aufzugreifen. Laut FORMAT-Informationen hat sich die Mehrheit der Casag-Altaktionäre darauf geeinigt, das Vorkaufsrecht auszuüben. Dann wären Goldscheider & Co endgültig aus dem Rennen.

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