Flughafen Wien - Geheimoperation "Kleine Nachtmusik“

Flughafen Wien - Geheimoperation "Kleine Nachtmusik“

Bessere Zeiten. Unternehmer Rakesh Sardana machte vor seinem Fall viel Geld mit Luxustextilien.

Ex-Textilkaiser Rakesh Sardana klagt mit der Hilfe von US-Staranwalt Alan Dershowitz den Flughafen Wien in New York auf 150 Millionen Euro. Ex-Lobbyist Peter Hochegger, der im Auftrag des Flughafens eine medial aufbereitete Schmutzkübelkampagne gegen Sardana entwickelt haben soll,soll nun gegen seinen einstigen Auftraggeber den Kronzeugen geben.

Schädigungsvorwürfe, rassistische Diskriminierung, Schmutzkübelkampagnen - die aktuelle US-Klage gegen den Flughafen Wien strotzt vor schweren Anschuldigungen. Und sie beinhaltet eine enorme Schadenersatzforderung in Höhe von 168 Millionen Dollar oder 150 Millionen Euro.

Worum geht es in der Klage? Der austro-indische Kaufmann Rakesh Sardana war lange Jahre einer der größten Mieter von Geschäftsflächen am Wiener Flughafen. Seine günstigen Verträge und sein steigender Einfluss auf politische Player im Umfeld des Airports sorgten allerdings zunehmend für Unmut. Über viele Jahre und unter wechselnden Vorständen kommunizierten Sardana und der Airport nur mehr vor Gericht beziehungsweise über Anwälte.

Sardana übernahm sich zudem mit Geschäften in der Wiener Innenstadt und ging schließlich 2012 Pleite. Auch sein Business am Flughafen John F. Kennedy (JFK) in New York kämpfte mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, was Ziel des Flughafens Wien gewesen sein soll.

Sardana meint nun die Ursache seiner Turbulenzen zu kennen und macht dafür eine Kampagne des Flughafens gegen seine Person verantwortlich. Als Kronzeuge dient ihm der Ex-Lobbyist Peter Hochegger, der vom Flughafen mit der medialen Aufbereitung dieser Kampagne beauftragt worden sein soll - gegen ein Honorar in Höhe von 126.754,19 Euro.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Ausgabe 39/2015
Zum Inhaltsverzeichnis und ePaper-Download

Österreichs Lehrer verbringen nur wenig Zeit mit Unterrichten

Österreich

Österreichs Lehrer verbringen nur wenig Zeit mit Unterrichten

Wirtschaft

Rewe will 30 Zielpunkt-Filialen übernehmen

Wirtschaft

Mateschitz und Benko checken bei Checkrobin ein