Blaulicht vor Kartellgericht

Blaulicht vor Kartellgericht

Der Kauf des Grünen Kreuzes durchs Rote Kreuz beschäftigt die Wettbewerbshüter. Der Kampf um Patienten wird härter.

Die österreichische Filmgroteske "Komm, süßer Tod" lockte einst satte 231.000 Besucher in die Kinos. Inhalt des Films: Rettungsfahrer kämpfen mit teils brachialen Methoden um den Transport von Patienten, um von Spitalsbetreibern mehr Geld zu kassieren.

Nun zeigt sich, dass der Filmstoff von der Wirklichkeit überholt wird. Rotes Kreuz, Grünes Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund liefern sich tatsächlich ein Rad-an-Rad-Duell um die lukrative Einlieferung von Verletzten.

Jüngste Eskalation: Der Wiener Landesverband des Roten Kreuzes erwarb 100 Prozent am Grünen Kreuz. Als Ziel des Deals wird die Hebung von Synergien genannt.

Da das Rote Kreuz aber bundesweit eine sehr starke Marktstellung hat, landete die Causa vor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), was das Closing der Übernahme bis heute verzögert. Hinzu kommt, dass die BWB eine Prüfung des Zusammenschlusses der beiden Rettungsorganisationen vor dem Kartellgericht beantragt hat.

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