Das bauMax-Desaster

Das bauMax-Desaster

Abschied. Traurig sah das "Baumax“ genannte Maskottchen der gleichnamigen Heimwerkerkette schon immer aus. Jetzt ist vor allem für bis zu 1.100 Mitarbeiter endgültig Schluss mit lustig.

So leiden die rund 3500 Mitarbeiter, Gemeinden und Banken unter dem baldigen Aus für die österreichische Heimwerkerkette.

Leere Regale, nutzlose Kundenkarten, stornierte Bestellungen und bis zu 1.100 verlorene Arbeitsplätze. O.K. war bei bauMax zuletzt nur mehr die gleichnamige Eigenmarke. Die erste und einst größte österreichische Heimwerkerkette ist bald Geschichte.

Die Abwicklung des Unternehmens im Detail: Im November übernimmt die deutsche Obi-Gruppe 49 der 65 heimischen Filialen. Mindestens drei Standorte - Wien-Inzersdorf, Stadlau und Spittal an der Drau-werden geschlossen. Auch Graz-Nord, Leoben, Judenburg, Eisenstadt und Steyr wackeln. Für die übrigen Filialen werden noch Käufer gesucht. Sollte bis Ende September kein Deal zustande kommen, werden auch diese Outlets zugesperrt. Für zumindest einen Standort steht aber Raiffeisen parat - aus dem bauMax in Saalfelden soll ein Lagerhaus werden.

Ziemlich trist sieht die Lage für die rund 3.500 bauMax-Mitarbeiter aus. Bis zu 1.100 von ihnen könnten im Extremfall ihren Arbeitsplatz verlieren. Betroffen sind neben Filialverkäufern vor allem Lagermitarbeiter und Personal in der Klosterneuburger Firmenzentrale. Einbußen muss auch die Stadtgemeinde Klosterneuburg hinnehmen. Durch die Schließung der bauMax-Zentrale entgeht dem Ort jährliche eine halbe Million an Kommunalsteuern.

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