Österreich-Tourismus knapp außerhalb der Top Ten

Österreich-Tourismus knapp außerhalb der Top Ten

Hofburg und Fiaker - zwei Wiener Tourismus-Highlights, die sinnbildlich für Österreich stehen.

Nach der Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) ist Österreichs Tourismus nicht unter den Top 10. Allerdings habe sich Österreich bei der Wettbewerbsfähigkeit um einen Rang auf Platz elf verbessert. Spanien liegt an erster Stelle.

Jeder sechste Euro wird in Österreich in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verdient. Das Land, seine Natur, seine Kultur und seine Geschichte genießen international hohes Ansehen. Österreichs Reise- und Tourismuswirtschaft gehört laut der neuen Auswertung des Weltwirtschaftsforums (WEF) auch zu den wettbewerbsfähigsten weltweit, liegt aber knapp außerhalb der Top Ten und hinter Deutschland und der Schweiz zurück.

Österreich wurde im 2019er Ranking auf Platz elf gelistet - eine Verbesserung um einen Platz gegenüber der Aufstellung aus 2017. Im Land wurde vor allem seine außergewöhnliche Krankenhausdichte hervorgehoben - auch wenn diese aus touristischer Sicht eher Nebensache ist.

Die Ranking-Sieger

Angeführt wird das Wettbewerbs-Ranking der Tourismus-Destinationen von Spanien und Frankreich. Deutschland liegt auf auf Rang drei. Großbritannien rutschte in der alle zwei Jahre vorgelegten Untersuchung auf Platz sechs, hinter Japan sowie Aufsteiger USA. Die Schweiz liegt einen Platz vor Österreich auf Rang zehn.

Global trägt die Tourismusbranche rund zehn Prozent zur Wertschöpfung sowie etwa den gleichen Anteil zur weltweiten Beschäftigung bei - ein Anteil, der im kommenden Jahrzehnt vor allem in Asien mit seiner stetig wachsenden Mittelklasse stark steigen dürfte. Trotz einer alle Vorhersagen übertreffenden weltweiten Reisetätigkeit mit rund 1,4 Milliarden Besuchern im Vorjahr warnen die Autoren der Studie angesichts des Drucks durch das schnelle Wachstum in den Top-Destinationen vor einem Kippen des Trends.

Afrika südlich der Sahara gilt als Schlusslicht beim Tourismus. Bis auf die drei Staaten Mauritius (Rang 54), Südafrika (61) und die Seychellen (62) lagen die dort untersuchten 36 Länder alle unter dem weltweiten Durchschnitt. Afrika werden in der Studie jedoch die zweithöchsten Wachstumsraten der nächsten zehn Jahre vorhergesagt.

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