Österreicher führt in der Europa-Liga

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Nummer eins in der Hotelentwicklung

Gleich 16 Hotelprojekte mit 4.200 Zimmern in fünf Ländern stehen auf dem Programm der UBM Development AG. Schon in den vergangenen Jahren ist der börsennotierte Konzern zum größten Hotel-Entwickler Europas aufgestiegen.

Berlin, Hamburg, Danzig, Prag und auch Wien – das sind nur einige der Städte, in denen der österreichische Immobilien-Developer UBM derzeit Hotels in Entwicklung hat. „Die Pipeline ist so prall gefüllt wie noch nie. Mit aktuell 16 Hotels haben wir die Schlagzahl auf vier Hotels pro Jahr verdoppelt“, sagt UBM-Vorstandschef Thomas G. Winkler, „damit ist für die kommenden Jahre ein gesundes Wachstum klar vorgezeichnet.“

Das Unternehmen ist zwar weiterhin auch im Wohnungs- und Büromarkt aktiv. Der Fokus liegt aber eindeutig im Hotelbereich – eine Strategie, die schon in den vergangenen Jahren aufgegangen ist, wie die jüngst vorgelegte Rekordbilanz transparent dokumentiert. Winkler: „Mittlerweile sind wir der führende Hotelentwickler in Europa.“ Ein Erfolg mit Anlauf: Seit Anfang der neunziger Jahre hat die UBM in ganz Europa 52 Hotels mit insgesamt rund 11.000 Zimmern entwickelt.

Palast der Zuckerbarone

Eines der spannendsten Projekte startet gerade in Prag. Dort hat die UBM den sogenannten „Zuckerindustrie-Palast“ erworben, ein denkmalgeschütztes Gebäude in Top-Innenstadtlage und Anfang des 20. Jahrhunderts Sitz der Vereinigung der mächtigen Zuckerbarone. „In manchen Zimmern stehen noch die originalen Kachelöfen“, staunt Roman Ehrentraut. Er ist einer der erfahrensten Projektleiter der UBM und war zuletzt für das Hotel am Hirschgarten in München verantwortlich, mit über 300 Zimmern das größte Holiday Inn Express in Deutschland. Jetzt soll er aus dem Prager „Schmuckkasterl“ ein Luxushotel zaubern.

„Wir haben bei der UBM über die Jahre ein wirklich umfassendes Know-how aufgebaut“, sagt Ehrentraut. Die Inhouse-Kompetenz ist enorm. Bei 14 Hotels agiert die UBM auch als Pächter. Es gibt eine konzerneigene Design-Abteilung, die nicht nur weiß, was schön, sondern auch, was praktisch ist. Und die rechtzeitig sagt: „An dieser Wand brauchen wir Natursteine und keine Tapeten, weil das die Stellen sind, an denen die Gäste oft mit ihren Koffern anschlagen.“ Erfahrung zählt generell im Wirtschaftsleben. Aber gerade bei der Hotel-Entwicklung kann sie besonders viel Ärger und Kosten ersparen.

Aber bevor über Tapeten geredet werden kann, müssen erst ganz andere Entscheidungen getroffen werden.

„Nicht jeder Standort eignet sich für jedes Hotel“, weiß Ehrentraut. In noblen Innenstadtlagen sind fünf Sterne und hochflorige Teppiche angesagt, in Szenevierteln eher funktionale, coole Zimmer für Gäste mit kleinerem Reisebudget. Auch in diesem Punkt bringt die UBM langjährige Erfahrung mit. Dass dieses Know-how geschätzt wird, belegt die langjährige Zusammenarbeit mit den renommiertesten Partnern der Branche: InterContinental, Radisson, Marriott, Hyatt, Accor oder Kempinski.

Boom beim Städtetourismus

Mit ihrer Hotel-Kompetenz hat sich die UBM konsequent in einer Nische etabliert – einer Nische, die allerdings immer größer wird. Denn die Nächtigungszahlen steigen stärker als das Bettenwachstum. Hinzu kommen neue Konzepte und Ideen. „Wien ist eine führende Konferenzstadt, aber es gibt keine Hotels mit entsprechend großen Sälen“, erklärt Winkler. Deshalb plant die UBM für ihr LeopoldQuartier im 2. Wiener Bezirk ein großzügiges Konferenzhotel mit über 700 Betten unterschiedlicher Kategorie – aber alles aus einer Hand eben.

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