Breitband-Internet: Österreich in OECD nur auf Platz 22

Breitband-Internet: Österreich in OECD nur auf Platz 22

Österreich liegt bei der Durchdringung mit mobilen Breitbandanschlüssen in der OECD nur an 22. Stelle. Auch bei den fixen Breitbandanschlüssen schaut es nicht besser aus.

OECD-weit ist die Abdeckung mit mobilem Breitband von Juni 2014 bis Juni 2015 von 76 auf 85,4 Prozent gestiegen. Zusätzliche 124 Millionen Verträge ließen die Gesamtzahl der Breitbandverträge erstmals über die 1-Milliarde-Marke klettern. In Österreich sind es 5,7 Millionen Verträge.

In zehn Ländern besitzen deren Einwohner im Schnitt schon mehr als einen mobilen Breitbandvertrag. An der Spitze liegt Finnland mit einer Abdeckung von 138,8 Prozent, gefolgt von Japan (130,5 Prozent) und Schweden (118,1 Prozent). Am geringsten ist die Abdeckung in Ungarn, wo nur rund jeder Dritte einen Breitbandvertrag hat. Etwas besser schaut es in Griechenland (43,8 Prozent) und Mexiko (45,6 Prozent) aus.

Neuseeland verbesserte sich im jüngsten Ranking um fünf Plätze auf Rang vier. Grund dafür ist laut OECD eine von der Regierung angestoßene Breitbandinitiative.

Bei der Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) - etwa in Smart Watches oder Fitness Trackern, die mit dem Internet verbunden sind -, liegen Schweden, Neuseeland, Norwegen, Finnland und Dänemark an der Spitze. In Schweden sind demnach bereits 67 M2M-Sim-Karten pro 100 Einwohner im Umlauf - deutlich mehr, als in den meisten anderen der 26 OECD-Länder, die Daten dazu zur Verfügung stellten. Österreich liegt mit 1,8 pro 100 Einwohner an drittletzter Stelle. Der Durchschnitt der 26 OECD-Länder liegt bei 12,25.

Die Zahl der fixen Breitbandanschlüsse erhöhte sich von Juni 2014 bis Juni 2015 in den OECD-Ländern von 351 auf 365 Millionen. Das entspricht einer Durchdringungsrate von 28,8 Prozent. An der Spitze liegen die Schweiz mit 50,5 Prozent, gefolgt von Dänemark (41,9 Prozent) und den Niederlanden mit 41,2 Prozent. Österreich liegt mit 28,1 Prozent an 22. Stelle unter den 34 Ländern.

DSL ist mit 47,6 Prozent aller festen Breitbandanschlüsse die am häufigsten verwendete Übertragungstechnik, wird aber zusehends von Glasfaserleitungen verdrängt. Deren Anteil stieg auf 17,9 Prozent. Kabelanschlüsse machen 31,5 Prozent aus.

Post-Chef Georg Pölzl

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