ÖBB schreibt im Coronajahr 2020 weniger Gewinn

Die ÖBB verzeichnen im abgelaufenen Jahr einen massiven Fahrgasteinbruch. Das positive Ergebnis konnte nur dank dank staatlicher Unterstützung für Kurzarbeit, Notvergaben und Schienenmautsenkung gerettet werden.

ÖBB schreibt im Coronajahr 2020 weniger Gewinn

ÖBB-Chef Andreas Matthä: "2020 war kein einfaches Jahr."

Wien. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Coronajahr einen massiven Fahrgasteinbruch erlitten. Nach 477 Millionen Passagieren im Jahr 2019 nutzten 2020 nur mehr 287 Millionen Passagiere die ÖBB-Dienste.

Der Umsatz brach um 322 Mio. Euro auf 4,083 Milliarden ein. Das operative Ergebnis (EBT) war mit 59 Mio. Euro positiv, 2019 wurden noch 169 Mio. erwirtschaftet. Die schwarzen Zahlen verdanken die ÖBB eigenen Einsparungen und der Hilfe vom Staat mit rund 200 Mio. Euro.

Aufgegliedert kamen von der staatlichen Unterstützung 90,6 Millionen aus Nachverhandlungen im Personenverkehr und der Notvergabe für die Weststrecke, 60 Mio. Euro aus der Schienenmautsenkung (IBE), rund 25,6 Mio. Euro aus der Kurzarbeit und 13,9 Mio. aus der Einzelwagen- und Rola-Förderung sowie 7,2 Mio. Ansprüche aus dem Epidemiegesetz.

Die ÖBB haben aber auch aus eigener Kraft mit einem Sparpaket und übrigen Effekten 378 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Auch damit konnte der coronabedingte Einbruch von 696 Mio. Euro wieder ausgeglichen werden.

Im Personenverkehr gingen ab März 2020 die Passagierzahlen massiv zurück, im April waren um 82 Prozent weniger Menschen im ÖBB-Netz unterwegs. Hingegen hat sich der Güterverkehr nach einem starken Einbruch im ersten Lockdown im vierten Quartal wieder erholt. Im April 2020 sanken die transportierten Mengen um 22 Prozent, dann ging es schrittweise aufwärts und im November war wieder ein Plus zum Vorjahr von 8 Prozent zu verzeichnen.

"2020 war alles andere als ein einfaches Jahr, auch wir mussten auf Sicht fahren", sagte ÖBB-Chef Andreas Matthä am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz. Angesichts der Bedeutung der Bahn für die notwendige Mobilität und für die Versorgung der Güter habe man alles versucht, eine weitere Krise, nämlich eine Eisenbahnkrise, zu verhindern.

Der ÖBB-Konzern habe 2020 "ausgeglichen, mit einem leichten Plus" bilanziert. Das Eisenbahnpaket sei für den gesamten Sektor geschnürt worden und "war enorm hilfreich für alle Verkehrsunternehmen im Land", bedankte er sich.

Das Stammwerk der Egger Unternehmensgruppe in st. Johann in Tirol.

Egger Group: Ein Imperium aus Spanplatten und Holzwerkstoffen

Die Egger Group mit Stammsitz in St. Johann in Tirol stellt Span- und …

Agatha Kalandra ist seit 2016 Partnerin und Leiterin des Management-Consulting-Teams von PwC Österreich. Sie verfügt über einen MBA in Controlling und Finance und mehr als 25 Jahre Berufserfahrung. Ihr Fokus liegt auf Finance-Transformation, HR-Transformation und Sustainability.

Wo fängt Ihre Lieferkette an?

160 Millionen Kinder auf der Welt sind zu Kinderarbeit verdammt. Entgegen …

„Terrestrik ist energieeffizient“. Seit über 50 Jahren sendet der ORS-Sender Dobratsch.

Klimafreundliches Fernsehen

Digitales Antennen-Fernsehen verursacht den kleinsten CO2-Fußabdruck.

Das Mayr-Melnhof Stammwerk in Frohnleiten (Steiermark)

Mayr-Melnhof: führender Karton- und Faltschachtelproduzent

Die Mayr-Melnhof Karton AG ist europaweit der führende Produzent von …