150 Jahre Oberbank: Kanzler Kurz ehrt Direktor Gasselsberger

Geehrter Jubilar: Oberbank-Chef Franz Gasselsberger (Mitte) wurde von Bundeskanzler Sebastian Kurz und OÖ Landeshauptmann Thomas Stelzer (re.) mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet

Geehrter Jubilar: Oberbank-Chef Franz Gasselsberger (Mitte) wurde von Bundeskanzler Sebastian Kurz und OÖ Landeshauptmann Thomas Stelzer (re.) mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet

Mit 1.500 geladenen Gästen und prominenter Teilnahme feierte die Oberbank ihr 150. Jubiläum. Generaldirektor Franz Gasselsberger wurde von Bundeskanzler Sebastian Kurz mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Mit 1.500 geladenen Gästen feierte die Oberbank ihr 150-Jahre-Jubiläum. Vor der geladenen Prominenz wurde Generaldirektor Franz Gasselsberger von Bundeskanzler Sebastian Kurz mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte der Bundeskanzler die Bedeutung starker Banken für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Gegründet wurde die Bank am 1. Juli 1869 als "Bank für Oberösterreich und Salzburg", mit Sitz in Linz. 1920 wurde das Land Oberösterreich als Aktionär gewonnen, 1921 die Bayerische Vereinsbank. 1929 wurde die Creditanstalt für Handel und Gewerbe (CA) Mehrheitseigentümerin der Oberbank.

Nach dem zweiten Weltkrieg teilte die CA ihre Mehrheitsanteile an der Oberbank AG, der Bank für Kärnten AG (heute BKS Bank AG) und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft (BTV). Je ein Drittel behielt die CA selbst, die restlichen Beteiligungen wurden an die jeweils beiden anderen Banken abgegeben. Aus der ursprünglich nur kapitalmäßigen Verflechtung von Oberbank, BKS und BTV entwickelte sich in der Folge eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit , die im gemeinsamen Auftritt als „3 Banken Gruppe“ ihren Ausdruck findet.

Meilensteine und Zukunft

Meilensteine in der Oberbank-Geschichte sind für Franz Gasselsberger, dessen Karriere in der Oberbank im Jahr 1983 begann, die Loslösung von der CA im Jahr 1984, den Börsengang 1986 und den Beginn der Expansion außerhalb von Oberösterreich und Salzburg ab den 1980er-Jahren. Gasselsberger, der seit 1998 im Vorstand der Oberbank und seit dem 1. Mai 2005 Generaldirektor des Geldhauses ist, hat diese Expansion eigenhändig tatkräftig vorangetrieben. Auch im neuen Jahr wird diese weiter fortgeführt: In Deutschland werden neun weiter Filialen eröffnet, wodurch die Oberbank das Ziel von 180 Filialen im Jahr 2020 schon ein Jahr früher als geplant erreicht.

Die wichtigste Herausforderung für die nächsten Jahre ist laut Gasselsberger, den „Oberbank-Geist“ an die nächste Generation weiterzugeben. „Wenn es uns gelingt, unsere Nachfolger für die Werte der Oberbank zu begeistern und den ausgezeichneten Ruf unseres Hauses zu erhalten, dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt!"

Für hochklassige Unterhaltung sorgten die Philharmonie Salzburg und das Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität, die bekannte Evergreens präsentierten, unter anderem von George Gershwin, Louis Armstrong, Ray Charles oder Leonard Cohen. Die Gäste der Oberbank-Gala genossen das musikalische Programm sichtlich, unter anderem Landeshauptmann Thomas Stelzer, der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, Alfred Leu (Generali), Wolfgang Eder (voestalpine), Werner Steinecker (Energie AG), Franz-Peter Mitterbauer (Miba), Peter Augendopler (backaldrin) oder Stefan Pierer (KTM).

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