Novomatic knackt 2015 Umsatzgrenze von 2 Mrd. Euro - Weniger Gewinn

Novomatic knackt 2015 Umsatzgrenze von 2 Mrd. Euro - Weniger Gewinn

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat im Jahr 2015 seinen Umsatz um 5,5 Prozent auf mehr als 2 Mrd. Euro gesteigert. Unterm Strich blieb aber für Eigentümer Johann Graf weniger über. Der Jahresüberschuss sackte um ein Fünftel auf 220,7 Mio. Euro ab, das Betriebsergebnis (Ebit) um 10 Prozent auf 325,4 Mio. Euro.

Novomatic ist gerade dabei, beim teilstaatlichen Casinos-Austria-Konzern einzusteigen. Im Ausland sind die Niederösterreicher seit Jahren auf Einkaufstour. So wurde etwa im Vorjahr die britische Playnation mit 20.000 Glücksspielautomaten an 1.700 Standorten übernommen. In Spanien hat Novomatic den drittgrößten Geräteproduzenten GiGames sowie Spielsalons geschluckt.

Durch diverse Übernahmen sind im Vorjahr 1.900 neue Mitarbeiter dazugekommen, Ende Dezember beschäftigte der Konzern 20.188 Personen. Mittlerweile gehören 188 Unternehmen zur Novomatic-Gruppe (vollkonsolidiert), so das Unternehmen am Freitag.

Heuer will Novomatic seinen Expansionskurs fortsetzen und die Erlöse steigern. In Deutschland jedoch erwartet der Konzern aufgrund schärferer Glücksspielregeln einen Rückgang bei der Herstellung von Automaten, wie es im Geschäftsbericht heißt. In Italien werde eine neuerliche Erhöhung von Glücksspielsteuern das Ergebnis in Höhes eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags belasten. Im Online-Gaming-Bereich sei mit vermehrter Konkurrenz zu rechnen, die Wachstumsraten dürften sich verlangsamen. In den wichtigen Märkten Großbritannien, Spanien und Osteuropa rechnet das Management jedoch mit steigenden Umsätzen.

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