Novomatic sucht neues Glück an der Börse

Novomatic sucht neues Glück an der Börse

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic will an die Börse. Ein Viertel der Novomatic-Anteile sollen heuer an der Börse in London oder Frankfurt verkauft werden.

Wien/Gumpoldskirchen. Der Glücksspielkonzern Novomatic bereitet einen Börsengang in London oder Frankfurt noch in diesem Jahr vor, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich dabei auf Insider aus Finanzkreisen.

Mit Hilfe der australischen Investmentbank Macquarie soll das IPO (Initial Public Offering) erfolgen. Die Transaktion würde das Unternehmen insgesamt mit mehr als sechs Mrd. Euro bewerten, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Sollten wie geplant 20 bis 30 Prozent des Kapitals platziert werden, wäre das einer der größten Börsengänge eines österreichischen Unternehmens. Die Transaktion solle in der zweiten Jahreshälfte in London stattfinden, allerdings sei auch ein Listing in Frankfurt eine Option. Sollte Novomatic Aktien im Wert von 1,5 Mrd. Euro platzieren können, wäre dies der größte Börsengang eines österreichischen Unternehmens seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007.

Macquarie und Novomatic wollten sich am Donnerstag nicht dazu äußern.

Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden. Als Alternative zu einem Börsengang erwägen die Eigner rund um Milliardär Johann Graf den Verkauf eines Minderheitsanteils an eine Beteiligungsfirma, wie die Insider weiter erklärten.

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