Noch ein Interessent für Niki: Schweizer PrivatAir ist Nummer 5

Der Chef der Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir erklärt gegenüber einer Zeitung: "Ja wir wollen Niki ganz übernehmen und möglichst alle Arbeitsplätze erhalten." Die Schweizer steigen somit ein in den Bieterwettkampf mit derzeit vier weiteren Interessenten.

Noch ein Interessent für Niki: Schweizer PrivatAir ist Nummer 5

Wien/Schwechat. Die Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir ist an der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki interessiert, berichtet die "Presse" (online). "Ja wir wollen Niki ganz übernehmen und möglichst alle Arbeitsplätze erhalten", so PrivatAir-Chef Thomas Limberger zur Zeitung.

Er wisse um den enormen Zeitdruck und die damit verbundene Schwierigkeit, sich ein Bild von der Airline zu machen und eine entsprechende Finanzierung aufzustellen. "Aber wir wollen es versuchen." Wie viel Geld Limberger in die Hand nehmen möchte, lässt er offen, heißt es in dem Bericht weiter. Ihm sei auf jeden Fall klar, dass es vor allem um die Start- und Landerechte (Slots) geht. Ob und wieviele Flugzeuge übernommen werden können, sei indes noch nicht ganz klar.

Die PrivatAir ist eine Schweizer Linien- und Charterfluggesellschaft mit acht Flugzeugen. Sie bietet anderen Airlines (auch der Lufthansa, Eurowings und TUIfly) bzw. Unternehmen ihre Maschinen an. PrivatAir gehört seit 2016 Limbergers Investmentgesellschaft SilverArrow Capital.

Als weitere Interessenten für Niki gelten Medienberichten zufolge der einstige Gründer und Ex-Eigentümer der Airline Niki Lauda, der Ferienflugkonzern Thomas Cook mit Condor, Ryanair und ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht. Interessenten müssen bis Donnerstagmittag dem vorläufigen Insolvenzverwalter Lucas Flöther ein verbindliches Angebot abgeben.

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