Nintendo spielt bescheidenen Gewinn ein

Nintendo spielt bescheidenen Gewinn ein

"Super Mario" muss Nintendo wieder einmal flinke Beine machen. Neue Spiele haben dem japanischen Computerspiel-Spezialisten Nintendo das Ergebnis gerettet. Das Top-Produkt, die Spielkonsole Wii U, hatte zuletzt Schwächen gezeigt. Dank neuer Spiele zieht nun auch der Absatz mit der Konsole wieder an.

Kyoto. Nintendo hat sich im vergangenen Quartal mit einem schmalen Gewinn in den schwarzen Zahlen gehalten. Der japanische Spiele-Spezialist verdiente knapp 3,2 Mrd. Yen (24 Mio. Euro), wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Für das noch bis Ende März laufende gesamte Geschäftsjahr rechnet Nintendo weiterhin mit einem Gewinn von 35 Mrd. Yen.

Die Verkäufe der lange schwächelnden Spielekonsole Wii U zogen unter anderem dank neuer Spiele auf 720.000 Geräte an. Allein das im September gestartete neue Game "Super Mario Maker" sei fast 1,9 Millionen Mal abgesetzt worden. Im Quartal davor wurde Nintendo 470.000 Wii-U-Konsolen los. Insgesamt wurde das Gerät seit dem Start vor drei Jahren damit rund 10,7 Millionen Mal gekauft. Ursprünglich wollte Nintendo diese Marke viel schneller erreichen.

Nintendo arbeitet derzeit daran, seine populären Spielefiguren auf Smartphones zu bringen. Die große Auswahl der günstigen bis kostenlosen Smartphone-Games bremst den Absatz der mobilen Konsole Nintendo 3DS. Bisher wurde für kommendes Jahr ein Spiel angekündigt, in dem man Pokemon-Figuren über den Smartphone-Bildschirm fangen kann. Im Hintergrund wird auch an einer neuen Konsole mit dem Codenamen NX gearbeitet.

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