Feuerwehr-Ausstatter Rosenbauer leidet unter Asiens Schwäche

Feuerwehr-Ausstatter Rosenbauer leidet unter Asiens Schwäche

Der oberöstereichische Feuerwehr-Ausstatter Rosenbauer hat ein schweres erstes Halbjahr 2016 hinter sich. Politische Unruhen und der niedrige Ölpreis haben sich negativ auf die Nachfrage aus dem wichtigen asiatischen Markt niedergeschlagen. Die Auftragseingänge sind gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent zurückgegangen.

Der oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer (ISIN AT0000922554) hat ein schweres erstes Halbjahr 2016 hinter sich. "Die Feuerwehrbranche sieht sich unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber", erklärte das Unternehmen bei der Bekanntgabe seines Halbjahresergebnisses. Vor allem in Asien, wo Rosenbauer in der Vergangenheit sehr gut im Geschäft war, hat sich die Situation eingetrübt.

"Die erste Hälfte des laufenden Jahres lässt für das Gesamtjahr aus Asien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten durch die sich dort verschlechternde gesamtwirtschaftliche Lage und den niedrigen Ölpreis eine rückläufige Nachfrage erwarten", teilte Rosenbauer mit.

Die Folgen sind bereits jetzt absehbar. Zum Halbjahr hat sich der Auftragsbestand gegenber dem Vorjahr zwar nur um drei Prozent verringert, der Auftragseingang liegt aber inzwischen um 21 Prozent zurück. Und es ist keine Besserung zu erwarten. Zusätzlich führt auch die politische Lage in den Golfstaaten zu Verzögerungen bei Auslieferungen im laufenden Jahr.

Obwohl aus dem Am nordamerikanischen Markt eine stabile Nachfrage erwartet wird und aus Europa ein leichter Aufschwung registriert wird hat die schwächere Umsatzentwicklung hat zur Folge, dass die ursprünglich prognostizierte Ergebnisverbesserung für das Geschäftsjahr 2016 nicht erreicht werden kann und ein Ergebnis in der Dimension des Vorjahres erwartet wird. Auch positive Effekte aus den Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion können daran nichts ändern.

Ergebnis in Zahlen

Rosenbauer Kennzahlen HJ 2016

Rosenbauer Kennzahlen HJ 2016

Das Betriebsergebnis (Ebit) gab im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 18,8 Millionen Euro nach, der Umsatz reduzierte sich um acht Prozent auf 383,4 Millionen Euro. Das Periodenergebnis sank sogar um 16 Prozent auf 13,4 Millionen Euro.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit lag bei minus 31,2 Millionen Euro (1. Hj. 2015: minus 104,3 Millionen Euro). Der Mitarbeiterstand erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 3.016 auf 3.261.

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