New York Fashion Week: Dress for Success

Giselle Bündchen

Top Model Gisele Bündchen bringt es auf eine geschätzte Jahresgage von über 40 Millionen Dollar.

In New York beginnt dieser Tage wieder die Fashion Week, also die Modenschauen für Frühjahr / Sommer 2017. London, Mailand und Paris folgen dann auf dem Fuß.

Mode, so möchte man ja meinen, ist in jeder Hinsicht eine Branche, die von Frauen dominiert wird. Aber stimmt das auch? Beim Umsatz schon: In den USA geben Männer für Kleidung rund 60 Milliarden Dollar pro Jahr aus, Frauen hingegen bringen es mit knapp 120 Milliarden Dollar auf das Doppelte.

Wenn man aber an die Modeschöpfer denkt, so dominieren wieder einmal die Männer. Schon der erste große Couturier der Nachkriegszeit, Christian Dior, war ein Mann. Und auch sonst überwiegen auf der Liste die männlichen Namen, von Giorgio Armani bis Gianni Versace, von Ralph Lauren bis Yves St. Laurent.

Die weibliche Seite des Geschäfts

Natürlich gibt es Frauen, die mit ihren Kreationen zu Weltruhm gelangten, allen voran natürlich Coco Chanel. Aber auch Donna Karan, Miuccia Prada oder Stella McCartney wären hier zu nennen. Im großen und ganzen sind es aber immer noch Männer, die mit ihren Entwürfen das große Geschäft machen. Das ist umso frappanter, als abseits der Scheinwerfer die Frauen schuften, sowohl an den Nähmaschinen in Europa, als auch in den Textilfabriken Asiens.

Die Spitzen-Verdienerinnen im Fashion Business findet man an anderer Stelle. Das Top Model Gisele Bündchen beispielsweise bringt es auf eine geschätzte Jahresgage von über 40 Millionen Dollar. Und dann gibt es noch die weiblichen Stars, die von den Designern dafür bezahlt werden, bei den Modeschauen in der ersten Reihe zu sitzen. Branchenberichten zufolge kostet etwa Beyonce bei einer Modeschau 100.000 Dollar. Da ist ja Kim Kardashian mit kolportierten 50.000 direkt ein Schnäppchen.


Monika Rosen ist Chefanalystin, Bank Austria Private Banking.
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