500-Millionen-Euro Sonderdividende für Red Bull Eigentümer

Profiteure: Dietrich Mateschitz und Chalerm Yoovidhya, Familienoberhaupt des thailändischen Red-Bull-Mehrheitseigentümers.

Profiteure: Dietrich Mateschitz und Chalerm Yoovidhya, Familienoberhaupt des thailändischen Red-Bull-Mehrheitseigentümers.

Ende 2017 beschlossen die Red-Bull-Eigentümer eine 500 Millionen Euro schwere Sonder-Ausschüttung, die ihren Anteilen entsprechend zwischen Dietrich Mateschitz und der thailändischen Voovidhya-Familie aufgeteilt wurde.

Meist schüttet die Red Bull GmbH die Hälfte ihres jährlichen Gewinns anteilig an die beiden Eigentümer Dietrich Mateschitz (49 Prozent) und die thailändische Voovidhya-Familie (51 Prozent) aus.

Für 2016 waren das bei einem Gewinn von 527 Millionen Euro 129 Millionen für Mateschitz, 134,5 Millionen für die Co-Eigner. Die andere Hälfte blieb im Unternehmen, inzwischen haben sich in der Bilanz 1,2 Milliarden Euro angesammelt.

Diesen Schatz tasten die Eigentümer nun an. Am 30. November 2017, nur acht Wochen nach der Hinterlegung des Jahresabschlusses im Firmenbuch, ist dort ein erstaunlicher weiterer Beschluss vermerkt. Aus den angehäuften Gewinnen, heißt es da, seien "500 Millionen Euro anteilsmäßig an die Eigentümer zu verteilen", und zwar "zusätzlich zur Dividendenverteilung aus dem Gewinn für 2016".

Das bedeutet für Mateschitz weitere 245, für Voovidhya 255 Millionen. Fragen dazu beantwortete das Unternehmen nicht.

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