Miba beantragt Kurzarbeit für 2.700 Mitarbeiter

Auch das oberösterreichische Industrieunternehmen Miba nutzt die neuen Regelungen zur Kurzarbeit ab Anfang April für 2.700 Mitarbeiter, will aber „so viel wie möglich weiter produzieren.“

Miba-Chef Peter Mitterbauer

Miba-Chef Peter Mitterbauer

Nach dem BMW-Motorenwerk in Steyr und der Voestalpine gestern meldet nun ein weiterer Schlüsselbetrieb der oberösterreichischen Industrie per Anfang April Kurzarbeit an.

Die Miba AG mit Sitz in Laakirchen beantragt für 2.700 Mitarbeiter in den österreichischen Gesellschaften per 1. April Kurzarbeit, bestätigt Unternehmenssprecher Wolfgang Chmelir dem trend. Er betont jedoch, „dass wir, wo Bedarf ist, so viel wie möglich weiter produzieren.“

Stillstand in der Autoindustrie

Das Unternehmen, das im Besitz der Familie Mitterbauer steht, ist von den Einbrüchen in der Autoindustrie stark betroffen – die großen Autohersteller haben ihre Produktion ja weit gehend still gelegt. Andere Unternehmensteile, etwa die Leistungselektronik oder der Gleitlagerbereich, funktionieren bei Miba nach wie vor.

„Zudem sind unsere EBG-Leistungswiderstände in der Medizintechnik sehr wichtig und etwa in den elektrischen Systemen von MRTs, Zentrifugen oder Filtersystemen in Spitälern im Einsatz“, betont Chmelir. Daher werde man „ganz nach Situation entscheiden, in welchem Werk und dann dort in welchem Bereich in welchem Ausmaß Kurzarbeit umgesetzt wird.“

Klimaneutraler Stahl: Voestalpine gibt den Takt vor

Die voestalpine hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutralen Stahl …

Berhard Weinhofer, CEO Creditreform

KMU-Befragung: Optimismus macht sich beit

Unter den heimischen Klein- und Mittelbetrieben macht sich trotz der …

WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz

WKO-Vizepräsidentin: "Lockdown wie versprochen beenden"

Martha Schultz, Vizepräsidentin der Bundeswirtschaftskammer, appelliert …

WKÖ-Präsident Mahrer: "Lockdown-Schließungen sind skandalös"

Wirtschaftskammer Präsident Harald Mahrer kritisiert die Schließungen in …