Luxus-Autos: Die Konkurrenz sieht von Mercedes nur noch die Rücklichter

Luxus-Autos: Die Konkurrenz sieht von Mercedes nur noch die Rücklichter

Daimler hat den Absatz von Mercedes um ein Fünftel auf 150.000 Autos gesteigert. Audi und BMW verkauften im Jänner weniger Exemplare als die Konkurrenz mit dem ikonischen Stern.

BMW und Audi haben dank kräftiger Nachfrage nach Geländewagen den Absatz im Jänner gesteigert. Dennoch müssen sie sich dem Rivalen Daimler geschlagen geben. Audi verkaufte demnach weltweit mit 143.150 Fahrzeugen um vier Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. BMW lieferte von seiner Kernmarke knapp 134.000 Wagen aus, ein Plus von 7,5 Prozent.

Daimlers Pkw-Marke Mercedes hatte vergangene Woche dagegen einen Absatzanstieg um knapp ein Fünftel auf rund 150.000 Pkw weltweit bekanntgegeben.

Daimler hatte beim Jahresabsatz 2015 Audi vom zweiten Platz verdrängt und lag nur noch knapp hinter BMW. Manche Analysten rechnen damit, dass die Stuttgarter das Ziel für 2020, wieder größter Premiumhersteller weltweit zu werden, schon heuer erreichen können.

Alle drei Autobauer profitierten vor allem von der hohen Nachfrage nach Geländewagen. BMW und Mercedes erzielten in Europa mit Zuwächsen um 10 und 15 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum als Audi. Die Marke mit den vier Ringen steigerte die Verkäufe auf dem Heimatkontinent um 6,5 Prozent. Auf dem für die Premiumhersteller größten Einzelmarkt China setzte Mercedes seine Aufholjagd mit einem Zuwachs von 52 Prozent auf knapp 42.700 Fahrzeuge fort, während Audi und BMW nur noch einstellig zulegten. Nach absoluten Zahlen verteidigte Audi mit 54.400 Auslieferungen am weltgrößten Automarkt seine Führungsposition, während BMW inklusive Mini mit 43.000 gleichauf mit Mercedes lag.

Am US-Markt dämpften im Jänner die Schneestürme den Absatz. BMW verkaufte drei Prozent weniger, Mercedes hielt den Absatz auf Vorjahresniveau. Audi verbuchte dagegen ein Plus von 2,7 Prozent, obwohl die Volkswagen-Tochter in den USA wegen des Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerte ein Imageproblem hat.

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