YouTube-Spiele

Alle Welt blickt nach London. Ein Rekord – die Überschreitung des Budgets – wurde von den Organisatoren schon vorab gebrochen. Für die Ausrüster ist der Event jedenfalls der IT-Olymp, und sie haben reingebuttert wie nie zuvor. Es wird eine teure Roadshow, bei der die Firmen zeigen, was sie an Innovationen draufhaben.

Trend-Technologien wie das kontaktlose Bezahlen mit dem Handy stehen ebenso am Prüfstand wie aberwitzige neue Roboterkameras. Das werden vor allem die Besucher vor Ort merken. Die ganze Welt aber wird mitbekommen, dass es die „sozialsten“ Spiele werden, die es je gab. Twitter und YouTube steigen in den Broadcast-Olymp auf. Ein Drittel will sich die Spiele online ansehen, YouTube hat Live-Streams für 64 Länder (leider nicht für Österreich) und verhandelte zu Redaktionsschluss noch mit dem IOC über Rechte.

Wer sich die Abozahlen der Internet-Olympia-Kanäle ansieht, weiß, wo die Musik spielt. Allein: Dem IOC ist das egal. Die haben gerade die TV-Rechte für die Spiele bis 2020 verkauft, an die üblichen Verdächtigen. Wozu Einzelverhandlungen führen? Sollen sich doch BBC und NBC mit der Internet-Fraktion streiten.

Barbara Mayerl

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