Wrabetz, Sido und das Heinzl-Männchen

Als Paradebeispiel und Ergebnis der völligen ORF-Programmverfehlung kann nun die provozierte Prügelei von „Große Chance“-Juror Sido und dem ORF-„Journalisten“ Dominic Heinzl herhalten.

Wrabetz, Sido und das Heinzl-Männchen

Vor wenigen Tagen flatterte ORF-General Alexander Wrabetz ein Bescheid der Medienbehörde KommAustria ins Haus. Darin hieß es, dass der ORF von Jänner 2010 bis August 2011 in seinen beiden TV-Programmen ORF eins und ORF 2 kein ausgewogenes Gesamtprogramm geliefert und damit gegen das ORF-Gesetz und den öffentlich-rechtlichen Kernauftrag verstoßen hat. So war im genannten Zeitraum etwa die Kategorie Kultur mit einem Anteil von rund drei Prozent gegenüber der Kategorie Unterhaltung, die einen Anteil von über 50 Prozent aufwies, stark unterrepräsentiert.

Als Paradebeispiel und Ergebnis dieser völligen Programmverfehlung kann nun die provozierte Prügelei von „Große Chance“-Juror Sido und dem ORF-„Journalisten“ Dominic Heinzl herhalten. Denn eigentlich haben beide Herren im ORF nichts verloren. Die prompte Kündigung Sidos aufgrund der Watschen für Heinzl ist daher bestenfalls ein lächerlicher Reflex für eine peinliche Programmgestaltung. In ARD und ZDF wäre so etwas undenkbar.

Und dass Herr Heinzl nun aufgrund seiner dauernden Provokationen mit denen er seine geistreiche Vorabend-Sendung „Chili“ definiert, eine gefangen hat, sollte nicht einmal ihn selbst wundern.

ORF eins ist zum Großteil leider nur noch zum Abschalten.

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