Kwaukas Geldtipp der Woche: Schritt für Schritt sicher durch turbulente Börsen

Derzeit sind die Börsen ein Spielball der Gefühle. Jede kleine Negativmeldung zu Krisenherden wie Griechenland treibt den Anlegern prompt den Angstschweiß auf die Stirn und lässt die Kurse kräftig purzeln.

Kommen dann zur Abwechslung wie Anfang dieser Woche einmal bessere Nachrichten vom Sorgenkind Nummer eins, schlägt die Depression übergangslos in Euphorie um. Die Anleger stecken angesichts dieser extremen Unsicherheit in der Zwickmühle: Ist man nicht investiert, droht man den nächsten Aufschwung zu verpassen. Setzt man dagegen mutig auf Risiko, kann man schon kurze Zeit später am falschen Fuß erwischt werden.

Nervenschonend

In dieser Situation ist ein Fondssparplan das ideale Vehikel, um gut durch turbulente Zeiten zu kommen. Man investiert in monatlichen Raten und kann sogar bei einem Kurssturz ruhig Blut bewahren. Schließlich kauft man dann die Fondsanteile im nächsten Monat automatisch günstiger nach. Im Rückblick ein paar Jahre später waren es gerade solche Investments am Tiefpunkt der Börsenentwicklung, die die höchsten Erträge eingebracht haben.

Entscheidend bei der Frage, welchen Fonds man auswählt, sind die langfristigen Chancen des Investments. So gesehen ist der Fernostaktienfonds Templeton Asian Growth (ISIN LU0029875118, erhältlich unter anderem bei Onlinebanken) sicher eine vernünftige Wahl. Wer Fondsmanager Mark Mobius in den vergangenen 20 Jahren jeweils 100 Euro pro Monat anvertraute, vermehrte insgesamt 24.000 Euro Einsatz inzwischen zu einem Vermögen von 62.480 Euro. Der Wertzuwachs verläuft am Anfang relativ konstant, erst wenn schon sehr viel Vermögen angehäuft wurde, fallen die Ausschläge höher aus. Aber bis dahin ist ja genügend Zeit, um in den Hochphasen der Börsen auch einmal Gewinne mitzunehmen.

- Martin Kwauka

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