iPhone: Fiktion und Wirklichkeit

iPhone: Fiktion und Wirklichkeit

Der Ansturm beginnt im Morgengrauen – um 5.55 Uhr startet der erste T-Mobile-Shop mit dem i-Phone 5 Verkauf. Hunderte Apple-Fans warten in der Kärntner Straße, um das begehrte Smartphone in Händen zu halten, meldet schon am frühen Morgen ein Radiosender. Seltsam aber wahr: Keine 10 Gehminuten weiter, in der Wiener Rotenturmstraße herrscht gähnende Leere. Keine Spur von Apple-Fans, die den Laden stürmen.

Gerade einmal vier Kunden haben sich in den dortigen T-Mobile-Shop verirrt. Kein Einziger will ein neues iPhone 5. Auch mein Begehr ist ein anderes: Nachdem ich gestern ein Austauschhandy für mein bereits ausgetauschtes iPhone 4 erhalten habe, muss ich es heute leider wieder zurückbringen. Der Grund: Das ausgetauschte Austauschhandy muss ausgetauscht werden. Nach 14 Tagen Wartezeit hat das neue Austauschhandy genau acht Stunden funktioniert, um mich dann mit einem schwarz bleibenden Bildschirm frustriert zurückzulassen. Ein echtes Qualitätsprodukt, oder Zufall – keine Ahnung, nur eines weiß ich sicher: Mein vor ca. 14 Tagen verfasster Kommentar mit dem Titel „Apple: Vom Kult- zum Schrottobjekt“ wurde durch diese Erfahrung eindrucksvoll untermauert.

Bleibt zu hoffen, dass all jene die heute ihr neues iPhone 5 ergattern etwas länger Freude daran haben. Ich jedenfalls bin geheilt. Das nächste Smartphone wird wohl ein Samsung sein. Denn das überlebt sogar ein unfreiwilliges Wasserbad, wie ich jüngst zu meinem Erstaunen mit eigenen Augen gesehen habe.

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