Heuriger mit Spitzenweinen: Herbert Hacker empfiehlt den Stadlmann in Traiskirchen

Johann Stadlmann ist in der internationalen Weinwelt kein Unbekannter. David Schildknecht, Robert Parkers Chefverkoster für Österreich, beschreibt ihn im „Wine Advocate“ als „führenden Winzer der Thermenregion“, aber auch Magazine wie „Wine & Spirits“ oder „The World of Fine Wine“ sind voll des Lobes.

Vor allem der großartige Zierfandler der Lage Mandel-Höh und der Rotgipfler der Lage Tagelsteiner sind absolut konkurrenzlos und zählen zu jenen önologischen Raritäten des Landes, um die Österreich in der Welt beneidet wird.
Nicht ganz so bekannt ist vielleicht die Tatsache, dass die Familie Stadlmann in Traiskirchen auch einen Heurigen führt, der ebenfalls großes Lob verdient. Und weil sie nur fünfmal im Jahr offen haben und jetzt vom 5. bis 17. September für heuer die letzte Chance besteht, die Stadlmanns aufzusuchen, sei ein Besuch dringend angeraten. Denn allein schon der grandiose Kümmelbraten mit irre knuspriger Haut ist die Reise nach Traiskirchen wert. Michaela Stadlmann sorgt aber in der Küche noch für einige andere Gerichte, die man selbst in ausgesucht guten Gasthäusern nicht in dieser Qualität bekommt: Krenfleisch, Zunge mit Dillerdäpfeln, Backhendl oder Holler-Palatschinken – klingt unspektakulär, schmeckt aber richtig gut. Und dazu Weine von hochinteressanter Eigenständigkeit, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt. Auch das kann Identität sein.

NAME: Stadlmann ( www.stadlmann-wein.at )
ADRESSE: 2514 Traiskirchen, Wiener Straße 41, Tel.: 0 22 52/523 43
ÖFFNUNGSZEITEN: 5. –17. September, Mo–Sa ab 16, So ab 11.30 Uhr
PREISE: Vorspeisen bis 6, Hauptspeisen bis 12,80 Euro

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