Geldtipp der Woche: Mit 700 Wertpapieren durch Hoch und Tief

Wer seit Jahresanfang in Aktien investiert hat, konnte nichts falsch machen, waren doch an den Börsen rund um den Globus zweistellige Gewinne möglich. Ob dieser rasante Takt zu halten ist, ist freilich ungewiss.

Nichtsdestotrotz sind Anleger angesichts der tiefen Sparzinsen und der angespannten Lage bei Staatsanleihen gut beraten, mit dosiertem Risiko bei Aktien dabei zu sein. Eine einfache Möglichkeit dazu bietet der weltweite Mischfonds BlackRock Global Allocation Fund (ISIN LU0171283459), bei dem die Veranlagungen grundsätzlich zu 60 Prozent in Aktien und 40 Prozent in Staats- und Unternehmensanleihen oder auch Geldmarktpapieren erfolgt. Dennoch bleibt der Fonds flexibel, weil die 40/60-Ausrichtung nur als Zielgröße dient und je nach Marktlage angepasst wird. Die Wendigkeit des Depots hat sich für Anleger bereits ab dem Start des Fonds Anfang 1997 gerechnet. Wer damals 5.000 Euro investierte, hat seinen Einsatz trotz mehrerer Börsenkrisen seither auf über 12.000 Euro vermehrt. Auch im schwierigen Börsenjahr kam Fondsmanager Dennis Stattman, der das Fondsvolumen von 14,3 Milliarden Dollar im Schnitt in rund 700 Wertpapiere investiert, mit 1,3 Prozent Verlust und einem blauen Auge davon. Seit Jahresanfang hat sich das Blatt gewendet, mit einem Aktienanteil von 63 Prozent hält der Mischfonds bei 5,4 Prozent Ertrag.

Von Apple bis Petrobras

Seit geraumer Zeit hat es sich als richtig erwiesen, dass Fondsmanager Stattman die Aktie des Computerkonzerns Apple mit 1,4 Prozent des Fondsvolumens hoch gewichtet hat. Darüber hinaus finden sich im Moment Aktien von Großkonzernen wie Exxon Mobil, Microsoft, Oracle, Chevron, Johnson & Johnson, IBM, General Electric und vom brasilianischen Ölkonzern Petrobras unter den größten Aktienpositionen.

- Robert Winter

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