McDonald's brät nebst Fleischlaberln auch Veggie-Burger

 McDonald's brät nebst Fleischlaberln auch Veggie-Burger

Ein Burger, der so aussieht wie alle anderen klassischen Fleischlaberlvarianten, doch anders, weil nur Veganes zwischen dem Weichweckerl verspricht.

Die US-Schnellrestaurantkette McDonald's wird in Deutschland "teilvegan". Nebst klassischen Burgern auf Fleischlaberlbasis werden nun vegane Alternativburger ins Menü aufgenommen. In Österreich und der Schweiz wird's noch etwas dauern bis vegane Burger gebraten werden.

Berlin/Wien. Die Veggie-Schnellrestaurants schießen seit geraumer Zeit fast wie die buchstäblichen Pilze aus dem Boden. Und bieten ein Alternativprogramm, auf das nun die klassischen Hamburgerbratereien sich ebenso gezwungen sehen, zu reagieren.

Kein geringerer als die globale US-Schnellrestaurantkette McDonald's setzt nun auch auf den Zeitgeist. Der Trend zur fleischlosen bzw. -armen Ernährung hat den Burgerklassiker McDonalds in den Bann gezogen.

Ende April startet die Burgekette den Verkauf des "Big Vegan"-Burgers ohne tierische Zutaten, wie das Unternehmen mitteilte. "Der Trend zu fleischlos wird größer", sagte Unternehmenssprecher Philipp Wachholz.

In Österreich und der Schweiz wird das Vegan-Angebot vorerst nicht auf der Karte stehen. In Österreich bietet McDonald's derzeit einen vegetarischen Burger und einen Wrap ohne Fleisch an.

Der deutsche Vegetarierbund ProVeg macht seit langem Druck auf die großen Ketten, mehr vegetarische und vegane Speisen anzubieten. In einem "Veggie-Ranking" des Verbands 2016 landete Vapiano auf Platz eins vor Subway. Teurere Burgerketten bieten schon länger vegane Burger, am unteren Ende der Preisskala jedoch ist dies bis jetzt nicht Standard. In vielen Schnellimbissen beschränkt sich das vegetarische Angebot im Wesentlichen auf Pommes.

Nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga werden vegetarische und vegane Speisen von der Kundschaft mittlerweile nicht nur auf den Standard-Speisekarten nachgefragt: "Vegetarische/vegane Gänge werden auch auf Gala- oder Dinnerveranstaltungen als Alternative zu Fisch- oder Fleischgerichten automatisch oder auf Nachfrage angeboten", sagte eine Sprecherin des Dehoga. "Die Zeiten, in denen die vegetarische Küche von manchen etwas stiefmütterlich behandelt wurde, sind endgültig vorbei."

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