Massenkündigung bei Deutscher Telekom? Konzern dementiert

Massenkündigung bei Deutscher Telekom? Konzern dementiert

Laut einem Zeitungsbericht könnten bei der Deutschen Telekom bis 2022 mehrere Tausend Stellen wegfallen, auch von einem Teilverkauf von T-Systems ist die Rede. Die Deutsche Telekom dementiert.

Die Deutsche Telekom (DE0005557508) steht einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise vor einem Konzernumbau. Im Deutschland-Geschäft mit seinen 68.000 Mitarbeitern könnten bis 2022 mehrere Tausend Stellen wegfallen, berichtete das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer eines Strategietreffens. Selbst ein Teilverkauf der Geschäftskundensparte T-Systems könnte bis Weihnachten vollzogen werden.

Überprüft würden auch die Engagements des Bonner Konzerns in Osteuropa und Griechenland. Die Telekom, die weltweit 221.000 Beschäftigte zählt, müsse verschärft auf Effizienz achten, weil potenzielle Innovationstreiber noch nicht die gewünschte Wirkung entfaltet hätten, berichtete die Zeitung weiter. Bei dem Strategietreffen von Vorstand und Aufsichtsrat in der vergangenen Woche habe es weitreichende Überlegungen über die Neuausrichtung des Konzerns gegeben, Beschlüsse seien allerdings nicht getroffen worden.

Deutsche Telekom dementiert

Die Deutsche Telekom weist den Bericht zurück. "Es gibt kein neues Abbauprogramm", erklärt ein Sprecher der Telekom. Der Telekom-Sprecher erklärt weiter, der Artikel sei eine Aneinanderreihung von Spekulationen: "Der Umbau der Telekom ist eine Generationenaufgabe. Darüber ist oft berichtet worden." In einem kontinuierlichen Prozess baue das Unternehmen sozialverträglich Stellen ab und schaffe zugleich in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze.

Die Telekom, die weltweit 221.000 Beschäftigte zählt, müsse verschärft auf Effizienz achten, weil potenzielle Innovationstreiber noch nicht die gewünschte Wirkung entfaltet hätten, berichtete die Zeitung weiter. Bei dem Strategietreffen von Vorstand und Aufsichtsrat in der vergangenen Woche habe es weitreichende Überlegungen über die Neuausrichtung des Konzerns gegeben, Beschlüsse seien allerdings nicht getroffen worden.

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