Mars ruft Schokoriegel wegen Kunststoffteilchen zurück

Mars ruft Schokoriegel wegen Kunststoffteilchen zurück

Millionen von Schokoriegeln werden von Mars zurückgerufen, weil eine Verbraucherin in Deutschland ein Kunststoffteil in einem Riegel gefunden hat.

Riesenrückruf von Schokoriegeln in Österreich und 54 weiteren Ländern: Der US-Süßwarengigant Mars warnt seine Kunden vor dem Verzehr von Süßigkeiten der Marken Mars und Snickers sowie von einigen Produkten der Marken Milky Way und Celebrations. In einem Produkt sei ein Kunststoffteilchen gefunden worden. Erstickungsgefahr sei nicht auszuschließen.

Betroffen sind nach neuesten Informationen insgesamt 55 Länder, darunter neben Österreich Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien oder die Niederlande. Betroffen seien Produkte, die in der niederländischen Stadt Veghel Anfang Jänner bis Anfang Februar produziert und exportiert worden seien, sagte eine Unternehmenssprecherin. Zurückgerufen werden Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 19. Juni 2016 und dem 8. Jänner 2017.

Eine Verbraucherin in Deutschland habe sich beschwert, danach sei der "freiwillige Rückruf" eingeleitet worden. Das Kunststoffteil sei knapp einen halben Zentimeter groß gewesen. Es steckte in einem Riegel, der in Veghel hergestellt worden war. "Wir hatten die Sorge, dass möglicherweise Erstickungsgefahr besteht", sagte der Firmensprecher. Das Unternehmen wolle mit dem Rückruf seiner Verantwortung gegenüber den Kunden gerecht werden.

M&M, Balisto und Twix nicht betroffen

Mars habe bei dem Rückruf bewusst einen sehr langen Produktionszeitraum gewählt, um sicherzustellen, dass alle möglicherweise betroffenen Produkte zurückgeholt würden. Andere Produkte des Herstellers wie M&M, Balisto oder Twix sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen.

Das Unternehmen entschuldigte sich bei den Kunden. Wie das monierte Kunststoffteilchen in den Riegel gelangen konnte, werde noch untersucht, sagte der Sprecher. Zur Anzahl der betroffenen Produkte konnte Mars zunächst keine Angaben machen. Zurzeit werde ermittelt, inwieweit die betroffenen Süßwaren ausgeliefert wurden und wo sie sich befinden.

Für Fragen von Verbrauchern steht das Unternehmen in Österreich telefonisch unter (02162 601 - 4822) oder unter der E-Mail contact@at.mars.com zur Verfügung. Packungen der betroffenen Chargen sollen an das Mars Austria Konsumentenservice (Handelskai 92, 1200 Wien) zurückgeschickt werden. Die betroffenen Produkte und die Portokosten werden erstattet.

Post-Chef Georg Pölzl

Wirtschaft

Post-Ergebnis "unspektakulär, aber zufriedenstellend"

Auto & Mobilität

E-Tankstellen: Konkurrenten verbünden und vernetzen sich

Wirtschaft

Handelskrieg: Trump ruft nationalen Telekommunikations-Notstand aus