Mahrer: "Mehr private Mittel für Gemeinwohl“

Neo-Staatssekretär Harald Mahrer über seine Pläne für gemeinnützige Stiftungen. Er will noch heuer einen Gesetzesentwurf in Begutachtung schicken.

Mahrer: "Mehr private Mittel für Gemeinwohl“

Format: Herr Staatssekretär Mahrer, als Präsident des gemeinnützigen Stiftungsverbands haben Sie sich massiv für die Attraktivierung gemeinnütziger Stiftungen stark gemacht. Geht das nun so weiter?
Harald Mahrer: Ja, natürlich. Ich habe zwar die Seiten gewechselt, meine Anliegen haben sich aber nicht geändert. Auch als Staatssekretär will ich erreichen, dass viel mehr private Mittel für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden.

Wie viel Geld könnte man sich denn von Stiftern für gemeinnützige Zwecke holen?
Mahrer: Die Schätzungen liegen bei rund einer Milliarde Euro.

Wie also wollen Sie diese Milliarde heben
Mahrer: Gemeinsam mit dem Finanz- und Innenministerium erarbeiten wir gerade einen Gesetzesentwurf - Bundesgesetz zur Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements -, der Stiftern und Spendern Erleichterungen im zivilrechtlichen und steuerlichen Bereich bringen soll. Dieser Entwurf soll noch heuer in Begutachtung gehen.

Welche Erleichterungen genau?
Mahrer: Da wir noch in Gesprächen sind, will ich noch keine Details verraten. Aber die Gespräche laufen sehr gut.

Der Koalitionspartner SPÖ würde ja lieber Reichensteuern sehen. Wie wollen Sie ihn überzeugen?
Mahrer: Ich denke, auch der Koalitionspartner weiß, dass es etwa in der Kultur große budgetäre Herausforderungen gibt, denen man auf diese Weise begegnen kann.

Christoph Weber, Head of Organization & Operations bei der Managementberatung Horváth in Österreich

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