Kroatische bauMax-Tochter ist pleite

Kroatische bauMax-Tochter ist pleite

Die Gläubiger der kroatischen bauMax-Tochter lehnten den Sanierungsplan ab. Das Vorinsolvenz-Vergleichsverfahren wurde eingestellt Sieben Standorte betroffen. Somit hat bauMax hat für sein Tochter in Kroatien Insolvenz angemeldet.

Zagreb/Klosterneuburg Die Kroatien-Tochter der österreichischen Baumarktkette bauMax hat Insolvenz angemeldet. Beinahe alle Gläubiger haben den vorgeschlagenen Plan zur finanziellen Umstrukturierung abgelehnt, berichtete die kroatische Tageszeitung "Jutarnji list".

Die Baumarktkette bestätigte auf APA-Anfrage den Zeitungsbericht. "Wir können bestätigen, dass sich bauMax aus Kroatien zurückzieht und die Tochtergesellschaft Insolvenz angemeldet hat. Die Insolvenz betrifft nur bauMax Kroatien", so bauMax-Sprecherin Monika Voglgruber. Für bauMax Slowenien und die übrigen bauMax-Länder (Österreich, Tschechien, Slowakei) habe dies keine Auswirkungen, hier werde das Restrukturierungsprogramm wie bisher vorgesehen weitergeführt. Die Baumarktkette betreibt laut Homepage sieben Standorte in Kroatien.

Insgesamt 98 Prozent der Gläubiger, darunter alle Gläubigerbanken, stimmten gegen den Sanierungsplan, so die kroatische Zeitung. bauMax schulde dem kroatischen Staat und den Banken 414,4 Mio. Kuna (54,3 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Gläubigern würden knapp 93 Mio. Kuna (12,2 Mio. Euro) betragen. Das Vorkonkursverfahren wurde im Vorjahr auf Antrag von bauMax eröffnet.

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